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Biologische Therapie ist mit einer Verringerung der Augenerkrankung bei Psoriasis verbunden: eine Studie aus der Praxis – Eye
Gute Nachrichten für Menschen mit Psoriasis: **Biologische Therapien helfen nicht nur gegen die Hauterkrankung**, sondern reduzieren auch Probleme mit den Augen[1]. Das zeigt eine aktuelle Studie. Viele Menschen mit Psoriasis bekommen nämlich auch Augenbeschwerden. Die Augen werden trocken oder gereizt. Mit biologischen Therapien treten diese Probleme deutlich weniger auf. Das ist praktisch, weil man nicht extra etwas gegen die Augenbeschwerden nehmen muss. Die biologischen Medikamente wirken sozusagen doppelt. Sie behandeln die Psoriasis und helfen gleichzeitig den Augen. Wenn du biologische Therapien nimmst, solltest du also auch eine Verbesserung bei eventuellen Augenproblemen bemerken. Originaltitel: Biologic therapy is associated with reduced ocular disease in psoriasis: a real-world study - Eye Link zur Quelle
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Sauerstoffverstärktes, zweiteiliges Mikronadelpflaster zur verbesserten Wirkstoffpenetration und optimierten photodynamischen und entzündungshemmenden Therapie bei Psoriasis
Originaltitel: Oxygen-boosted dual-section microneedle patch for enhanced drug penetration and improved photodynamic and anti-inflammatory therapy in psoriasis Link zur Quelle
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Der Keratinozyten-Differenzierungs-Transkriptionsfaktor ZNF750 koordiniert die Entwicklung epidermaler Immunzellen.
Originaltitel: Keratinocyte differentiation transcription factor ZNF750 coordinates the development of epidermal immunocytes Link zur Quelle
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Transkriptomische Profilierung und maschinelles Lernen decken Gensignaturen von Psoriasis-Endotypen und des Schweregrads der Erkrankung auf – Communications Medicine
Originaltitel: Transcriptomic profiling and machine learning uncover gene signatures of psoriasis endotypes and disease severity - Communications Medicine Link zur Quelle
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S3-Leitlinie zur Behandlung der Psoriasis vulgaris, adaptiert von EuroGuiDerm – Teil 2: Spezielle klinische und komorbide Situationen
# Neue Leitlinie für Psoriasis: So wird die Therapie individueller Eine wichtige Leitlinie ist aktuell überarbeitet worden. Experten aus Deutschland und Europa haben sie neu geschrieben.[1] Die Leitlinie hilft Ärztinnen und Ärzten, die richtige Behandlung für Psoriasis-Patienten zu finden. ## Das ist neu Die Guideline berücksichtigt jetzt stärker, dass jeder Mensch anders ist. Sie schaut auf die persönliche Situation des Patienten.[1] Dazu gehört auch, welche anderen Erkrankungen jemand hat. Besonders wichtig ist das bei Psoriasisarthritis. ## Warum das hilft Die Leitlinie beschreibt, wie man Psoriasis in besonderen Fällen behandelt.[3] Das können Schwangerschaften sein oder andere chronische Krankheiten. Ärzte bekommen klare Empfehlungen, was sie beachten müssen. ## Mehr Möglichkeiten Es gibt neue Medikamente, die in die Leitlinie aufgenommen wurden.[1] Das bedeutet: Patienten haben mehr Chancen auf eine Therapie, die gut passt. Die Behandlung wird nicht einfach nach Schema ablaufen, sondern auf die Person abgestimmt. Originaltitel: S3 Guideline for the Treatment of Psoriasis vulgaris, adapted from EuroGuiDerm – part 2: Specific clinical and comorbid situations Link zur Quelle
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Kommentar zu: Die weltweite Prävalenz der Psoriasis-Arthritis – eine systematische Übersichtsarbeit und Metaanalyse: Antwort.
# Wie häufig ist Psoriasis-Arthritis weltweit? Neue Forschung zeigt, dass etwa 112 von 100.000 Erwachsenen weltweit Psoriasis-Arthritis (PsA) haben.[1] Wissenschaftler aus Aberdeen haben dafür 30 Studien zusammengefasst und ausgewertet. Die Krankheit tritt unterschiedlich oft auf der Welt auf.[1] In Europa betrifft sie etwa doppelt so viele Menschen wie in Nordamerika. In Asien ist PsA deutlich seltener. Das zeigen die Daten der Forscher besonders deutlich. Die Experten haben zwei verschiedene Arten von Studien verglichen.[1] Zum einen gab es Untersuchungen mit zufällig ausgewählten Menschen aus der Bevölkerung. Zum anderen analysierten sie große Datenbanken von Krankenkassen und Gesundheitssystemen. Interessanterweise kamen beide Methoden zu ähnlichen Ergebnissen. Ein wichtiges Ergebnis: In manchen Regionen der Welt fehlen gute Daten über PsA.[1] Das macht es schwer, ein vollständiges Bild zu bekommen. Trotzdem können Ärzte jetzt besser einschätzen, wie verbreitet die Krankheit ist. Die Studie hilft dabei, PsA besser zu verstehen und mehr Menschen bei ihrer Diagnose und Behandlung zu unterstützen.[1] Originaltitel: Comment on: The worldwide prevalence of psoriatic arthritis-a systematic review and meta-analysis: reply. Link zur Quelle
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Deucravacitinib, ein oraler, selektiver, allosterischer Tyrosinkinase-2-(TYK2)-Inhibitor, bei Patienten mit mittelschwerer bis schwerer Kopfhautpsoriasis: Ergebnisse zur Wirksamkeit und Sicherheit bis Woche 16 in einer multizentrischen, randomisierten, do
Originaltitel: Deucravacitinib, an oral, selective, allosteric tyrosine kinase 2 (TYK2) inhibitor, in patients with moderate to severe scalp psoriasis: Efficacy and safety results through week 16 in a phase 3b/4, multicenter, randomized, double-blinded, placebo-controlled trial (PSORIATYK SCALP). Link zur Quelle
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Untersuchung von Clustern basierend auf per Ultraschall nachgewiesenen Entzündungen bei Patienten mit Psoriasis-Arthritis: eine Post-hoc-Analyse der ULTIMATE-Studie.
Originaltitel: Exploring clusters based on ultrasound-detected inflammation in patients with psoriatic arthritis: a post-hoc analysis from the ULTIMATE trial. Link zur Quelle
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Überbrückung der Lücke: Charakterisierung komplexer immunvermittelter Entzündungskrankheiten mit kutanen Manifestationen.
Originaltitel: Bridging the Gap: Characterizing Complex Immune-Mediated Inflammatory Diseases with Cutaneous Manifestations. Link zur Quelle
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Mikrobiom und Hautgesundheit: Eine systematische Übersicht über nutrazeutische Interventionen, Krankheitsschweregrad, Entzündung und Darmmikrobiota
Originaltitel: Microbiome and Skin Health: A Systematic Review of Nutraceutical Interventions, Disease Severity, Inflammation, and Gut Microbiota Link zur Quelle
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Risiko entzündlicher Hauterkrankungen nach einer COVID-19-Infektion: Eine Kohortenstudie mit 204.241 Patienten | Klinische und experimentelle Dermatologie | Oxford Academic
Originaltitel: Risk of Inflammatory Dermatoses Following Covid-19 Infection: A cohort Study of 204,241 Patients | Clinical and Experimental Dermatology | Oxford Academic Link zur Quelle
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Zusammensetzung des Kopfhaut-Mikrobioms bei jungen Frauen: Zusammenhänge mit Kopfhauttyp, Empfindlichkeit und Lebensstilfaktoren
**Deine Kopfhaut hat ihre eigenen Bewohner – und das ist wichtig** Auf deiner Kopfhaut leben Millionen winziger Bakterien und Pilze. Diese unsichtbaren Mitbewohner beeinflussen, wie sich deine Haut anfühlt und wie gesund deine Haare bleiben. Das ist gerade für dich mit Psoriasis interessant. Eine neue Studie hat sich 63 junge Frauen angeschaut. Die Forscher fanden heraus: Zwei Bakterien-Typen dominieren überall – Cutibacterium und Staphylococcus. Bei Pilzen ist Malassezia am häufigsten. Aber hier kommt das Spannende: Je nachdem, ob deine Kopfhaut trocken oder ölig ist, leben dort unterschiedliche Mikroben. Das Wichtigste für dich: Deine Empfindlichkeit und dein Lebensstil verändern diese Mikroben deutlich. Stress, zu wenig Schlaf und ungesunde Ernährung mit viel Zucker und Fett beeinflussen vor allem die Pilze. Eine empfindliche Kopfhaut zeigte sogar die stärksten Veränderungen. Das bedeutet konkret: Wenn du deine Kopfhaut-Pflege anpasst und auf Stress, Schlaf und Ernährung achtest, hilfst du damit auch deiner Mikroflora. Originaltitel: Scalp Microbiome Composition in Young Women: Associations with Scalp Type, Sensitivity, and Lifestyle Factors Link zur Quelle
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Allostatische Belastung erhöht das Risiko und die ungünstige Prognose immunvermittelter Entzündungskrankheiten: Modulatorische Effekte von Lebensstilinterventionen und genetischer Prädisposition
Originaltitel: Allostatic load elevates the risk and adverse prognosis of immune-mediated inflammatory diseases: modulatory effects of lifestyle interventions and genetic susceptibility Link zur Quelle
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Spezielle pro-resolvierende Lipidmediatoren und Omega-3/6-Fettsäuren in der Ernährung bei ausgewählten entzündlichen Hauterkrankungen: Eine systematische Übersicht
Originaltitel: Specialized Pro-Resolving Lipid Mediators and Dietary Omega-3/6 Fatty Acids in Selected Inflammatory Skin Diseases: A Systematic Review Link zur Quelle
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Klinische Bedeutung der zentralen Sensibilisierung und... : Indian Journal of Dermatology
Originaltitel: Clinical Importance of Central Sensitization and... : Indian Journal of Dermatology Link zur Quelle
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Pharmakologische Erkenntnisse und technologische Innovationen bei Curcuma longa L. und Echinacea purpurea (L.) Moench als pflanzliche Immunmodulatoren
Kurkuma und Echinacea gelten als vielversprechende pflanzliche Stoffe, um das Immunsystem zu regulieren und Entzündungen zu bekämpfen[1][2][4]. Beide Pflanzen beeinflussen wichtige Immunzellen wie Makrophagen und wirken auf Botenstoffe ein, die Entzündungen auslösen[1][2]. **Was die Pflanzen bewirken:** Echinacea stimuliert die Produktion von weißen Blutkörperchen und hemmt gleichzeitig Entzündungsstoffe[2]. Kurkuma reduziert hingegen bestimmte Botenstoffe, die bei chronischen Entzündungen aktiv sind[4]. Für Menschen mit Psoriasis oder Psoriasis-Arthritis könnte das interessant sein, da beide Erkrankungen mit fehlgeleiteten Immunreaktionen verbunden sind. **Das Problem:** Bisher gibt es aber nur wenige aussagekräftige Studien am Menschen[1]. Die Pflanzen werden vom Körper nicht optimal aufgenommen. Deshalb forschen Wissenschaftler an neuen Formulierungen wie winzigen Fettkügelchen oder speziellen Komplexen, um die Wirkstoffe besser verfügbar zu machen. **Fazit:** Die Forschung ist vielversprechend, aber noch nicht weit genug fortgeschritten, um Echinacea oder Kurkuma als sichere Zusatztherapie zu empfehlen. Bevor ihr solche Präparate nutzt, solltet ihr mit eurem Arzt sprechen[1][2]. Originaltitel: Pharmacological Insights and Technological Innovations in Curcuma longa L. and Echinacea purpurea (L.) Moench as Plant-Derived Immunomodulators Link zur Quelle
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Infektionsrisiko bei Psoriasis-Biologika-Neuanwendern: Eine Kohortenstudie auf Basis des französischen nationalen Gesundheitsdatensystems - PubMed
**Gute Nachrichten für Psoriasis-Patienten: Biologika sind sicherer als gedacht** Eine neue französische Studie hat gute Neuigkeiten für Menschen mit Psoriasis, die mit Biologika behandelt werden.[1] Forscher untersuchten über 39.000 Patienten und stellten fest: Das Infektionsrisiko ist insgesamt sehr niedrig. Die wichtigste Erkenntnis betrifft zwei bestimmte Medikamentengruppen. Ustekinumab und die sogenannten IL-23-Inhibitoren zeigen das geringste Infektionsrisiko.[1] Das bedeutet konkret: Wenn man diese Mittel nimmt, ist das Infektionsrisiko besonders klein. Bei den Patienten in der Studie kam es zu etwa 27 Infektionen pro 1.000 Personenjahre, die eine Krankenhausbehandlung brauchten.[1] Das klingt nach viel, ist aber relativ gering. Zum Vergleich: Die meisten Patienten unter Biologika brauchten kaum Antibiotika. Die Quote lag bei nur 5,5 Prozent.[1] **Das solltest du wissen:** Die Studie verglich verschiedene Biologika miteinander. Manche Medikamente schnitten besser ab als andere. Das ist wichtig für Ärzte bei der Wahl des richtigen Mittels für dich.[1] Fazit: Biologika helfen dir, deine Psoriasis zu kontrollieren. Und das Infektionsrisiko ist dabei deutlich geringer als viele Patienten befürchten. Originaltitel: Infection risk among psoriasis biologic-new users: a cohort study on the French National Health Data System - PubMed Link zur Quelle
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Umweltbedingte Determinanten der Hautgesundheit: Zusammenhang zwischen Klimawandel, Luftverschmutzung und dermatologischer Krankheitslast
Originaltitel: The Environmental Determinants of Skin Health: Linking Climate Change, Air Pollution, and the Dermatologic Disease Burden Link zur Quelle
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Dimethylfumarat vs. Monomethylfumarat: Ungeklärte pharmakologische Fragen
Originaltitel: Dimethyl Fumarate vs. Monomethyl Fumarate: Unresolved Pharmacologic Issues Link zur Quelle
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Die Wechselwirkung zwischen mediterraner Ernährung, Adipositas und Krankheitsverlauf: Eine Fall-Kontroll-Studie an Psoriasis-Patienten - PubMed
**Mittelmeerdiät lindert Psoriasis-Beschwerden** Eine Studie untersuchte 38 Patienten mit leichter bis mittelschwerer Psoriasis über 16 Wochen.[1] Die eine Gruppe aß nach der Mittelmeerdiät. Die andere Gruppe erhielt normale Ernährungstipps. Das Ergebnis begeistert: Die Mittelmeerdiät-Gruppe verbesserte ihre Haut deutlich.[1] Bei fast der Hälfte der Teilnehmer sank die Krankheitsschwere um 75 Prozent.[1] Das erreichte niemand in der Kontrollgruppe. Auch der Blutzuckerspiegel sank in der Mittelmeerdiät-Gruppe.[2] Das ist wichtig. Viele Psoriasis-Patienten haben Diabetes-Risiko. Die Mittelmeerdiät besteht aus vielen Pflanzen. Menschen essen Obst, Gemüse, Fisch und Olivenöl.[1] Sie vermeiden rotes Fleisch. Diese Lebensmittel wirken entzündungshemmend. Teilnehmer berichteten außerdem: Der Schlaf wurde besser und die Lebensqualität stieg.[1] Forscher meinen: Die Ernährung könnte ein wichtiger Teil der Therapie werden. Sie funktioniert aber nur, wenn man sie auch wirklich durchzieht.[1] Originaltitel: The interaction between the Mediterranean diet, obesity, and disease severity: A case-control study on psoriatic patients - PubMed Link zur Quelle
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Der Einfluss von Schlafstörungen auf entzündliche Hauterkrankungen: Eine systematische Übersicht
Originaltitel: The Impact of Sleep Dysfunction on Inflammatory Skin Diseases: A Systematic Review Link zur Quelle
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Kausaler Zusammenhang zwischen Psoriasis und altersbedingter Makuladegeneration: Eine Mendelsche Randomisierungsstudie mit zwei Stichproben
# Psoriasis erhöht das Risiko für Augenkrankheit Wissenschaftler haben herausgefunden, dass Psoriasis mit der altersbedingten Makuladegeneration (AMD) verbunden ist.[1][2] Diese Augenkrankheit führt zu Sehverlust und betrifft viele ältere Menschen. Eine große Studie zeigte, dass Psoriasis-Patienten ein um 56 % höheres AMD-Risiko haben.[1] Die Verbindung entsteht wahrscheinlich durch gemeinsame Entzündungsprozesse im Körper.[3] Bei Psoriasis ist auch die Fettverteilung gestört, was die Blutgefäße in den Augen schädigen kann.[1] Besonders die trockene Form von AMD tritt häufiger auf. Gute Nachricht: Patienten, die biologische Medikamente nehmen, haben ein um 27 % geringeres AMD-Risiko als jene mit älteren Behandlungen.[1] Das deutet darauf hin, dass diese Therapien nicht nur die Haut, sondern auch die Augen schützen könnten. Experten raten: Regelmäßige Augenuntersuchungen sind wichtig.[1] Berichte deinem Arzt sofort, wenn sich dein Sehen verschlechtert. Mehr Forschung ist nötig, um diese Verbindung besser zu verstehen. Originaltitel: Causal Association Between Psoriasis and Age-Related Macular Degeneration: A Two-Sample Mendelian Randomization Study Link zur Quelle
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Thykamine™: Ein neuer Akteur im Bereich der entzündungshemmenden Medikamente
Originaltitel: Thykamine™: A New Player in the Field of Anti-Inflammatory Drugs Link zur Quelle
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Studie zur biologischen Aktivität eines dihydroquercetinreichen Kiefernpollenextrakts zur Behandlung von Psoriasis
Die Suche nach neuen Behandlungen für Schuppenflechte wird immer intensiver. Forscher untersuchen derzeit pflanzliche Stoffe wie einen Kiefernpollen-Extrakt, der den Wirkstoff Dihydroquercetin enthält. Das klingt nach einem vielversprechenden Ansatz. Das Problem: Die verfügbaren Informationen zu dieser speziellen Studie sind leider begrenzt. Allerdings zeigen andere aktuelle Studien, dass natürliche Wirkstoffe bei Schuppenflechte helfen können. Sie wirken entweder allein oder zusammen mit herkömmlichen Medikamenten. Das ist besonders interessant, weil viele Menschen unter Nebenwirkungen von Standard-Therapien leiden. Pflanzliche Mittel könnten eine sicherere Alternative bieten. Allerdings warnen Experten: Auch natürliche Stoffe müssen gründlich erforscht werden. Wissenschaftler müssen prüfen, wie sie wirken und ob sie langfristig sicher sind. Momentan gibt es keine Heilung für Schuppenflechte. Aber die Forschung macht Fortschritte. Neue biologische Medikamente und pflanzliche Wirkstoffe geben vielen Patienten Hoffnung auf bessere Lebensqualität. Originaltitel: Biological activity study of a pine pollen extract rich in dihydroquercetin for the treatment of psoriasis Link zur Quelle
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Bewertung der Sicherheit, Verträglichkeit und pharmakodynamischen Wirkungen von topisch angewendetem SUDO-286 bei Psoriasis
# Zusammenfassung der Studie Diese Studie untersuchte die Sicherheit, Verträglichkeit und Wirkungsweise eines neuen Medikaments namens SUDO-286 bei Menschen mit Schuppenflechte (Psoriasis). Das Medikament wurde als Creme oder Lotion direkt auf die Haut aufgetragen. Die Forscher wollten herausfinden, ob das Mittel gut vertragen wird, welche Nebenwirkungen auftreten können und wie es im Körper wirkt. ## Die Substanz SUDO-286 SUDO-286 ist ein neuer Wirkstoff, der gezielt ein bestimmtes Protein in den Zellen blockiert, das TYK2 heißt. Dieses Protein spielt eine wichtige Rolle bei Schuppenflechte, weil es die Entzündung in der Haut antreibt. Indem SUDO-286 dieses Protein bremst, soll die Entzündung abnehmen und die Haut heilen. Das Besondere an SUDO-286 ist, dass es als Creme direkt auf die betroffenen Hautstellen aufgetragen wird – nicht als Tablette geschluckt oder gespritzt. Das hat den Vorteil, dass der Stoff vor allem dort wirkt, wo er gebraucht wird, und weniger in den ganzen Körper gelangt. Die Studie war eine frühe Phase-1-Studie mit nur 15 Teilnehmern, um zunächst zu prüfen, ob das Medikament sicher ist. --- Originaltitel: Evaluation of Safety, Tolerability, and Pharmacodynamic Effects of Topically Applied SUDO-286 in Psoriasis Erkrankung: Plaque Psoriasis (Plaque-Schuppenflechte) Phase: Phase I (Human Pharmacology) Firma: Sudo Biosciences Limited Art der Verabreichung: Äußerliche Anwendung (topisch) https://euclinicaltrials.eu/search-for-clinical-trials/?lang=en&EUCT=2023-509079-18-00