Originaltitel: Safety of Live and Live-Attenuated Vaccines in Patients Receiving Biologics and Small-Molecule Therapies for Dermatologic Diseases: A Systematic Review.
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**Forscher entschlüsseln das Rätsel der Psoriasis**
Wissenschaftler verstehen immer besser, warum manche Menschen Psoriasis bekommen. Ein bestimmtes Erbmerkmal namens HLA-C*06:02 spielt dabei eine Schlüsselrolle[1]. Dieser genetische Bauplan veranlasst das Immunsystem, die eigenen Pigmentzellen in der Haut anzugreifen[1]. Das führt zu den typischen Entzündungen und Schuppen.
Neue Forschung zeigt jetzt noch mehr Details[3]. Wissenschaftler haben über 20.000 verschiedene Eiweißmoleküle identifiziert, die HLA-C*06:02 der Haut präsentiert[3]. Sie nutzen dafür sogar gentechnisch veränderte Mäuse. Dadurch können sie besser verstehen, welche Proteine den Körper zur Attacke bewegen.
Das hilft bei der Therapie. Menschen mit HLA-C*06:02 sprechen besser auf bestimmte Medikamente an[2]. Besonders ein Mittel namens Ustekinumab wirkt bei ihnen häufiger[2].
**Das Wichtigste:** Die Forscher können bald gezielter behandeln. Sie wissen jetzt, wo das Problem liegt. Das könnte zu neuen Therapien führen, die endlich dauerhaft helfen.
Originaltitel: The HLA-C∗06:02-presented skin immunopeptidome: A valuable resource for unravelling the autoimmune pathogenesis of psoriasis.
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# Bimekizumab: Ein Medikament mit Langzeitwirkung bei Schuppenflechten-Arthritis
Forscher haben gute Nachrichten für Menschen mit Schuppenflechten-Arthritis. Das Medikament Bimekizumab wirkt auch nach drei Jahren noch zuverlässig[1]. Es greift zwei Stoffe des Immunsystems an, die bei der Erkrankung Probleme verursachen.
In zwei großen Studien testeten Ärzte das Medikament bei Menschen ohne vorherige Biologika-Behandlung und bei Menschen, deren alte Medikamente nicht halfen[1]. Die Patienten bekamen das Mittel alle vier Wochen gespritzt.
Nach drei Jahren hatten etwa 53 Prozent der Patienten deutlich weniger Gelenkschmerzen[1]. Bei fast 60 Prozent verschwanden die Schwellungen an den Gelenken[2]. Viele Patienten mit Hautsymptomen hatten sogar eine vollständig klare Haut[1].
Die Nebenwirkungen waren überschaubar. Häufig traten Infekte wie Erkältungen auf[1]. Schwere Infektionen waren selten. Ärzte fanden keine neuen Probleme über die drei Jahre[1].
Das Wichtigste: Die Wirkung hielt an. Die Patienten wurden nicht weniger besser mit der Zeit. Das macht Bimekizumab zu einer echten Option für Langzeitbehandlung[1].
Originaltitel: Bimekizumab safety and efficacy in patients with psoriatic arthritis: 3-year results from two phase 3 studies.
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Originaltitel: Association between SARC-F as a self-report screening tool for sarcopenia and muscle strength, physical performance, daily activity, patient-reported outcomes and body composition in patients with spondyloarthritis.
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# Neue Hoffnung: Wärmebilder statt Ultraschall bei Arthritis?
Forscher untersuchen derzeit eine faszinierende Alternative zu herkömmlichen Untersuchungsmethoden. Bei der **Infrarotthermographie** nutzen Ärzte Wärmekameras, um entzündete Gelenke zu erkennen[1][2]. Das funktioniert so: Wo sich ein Gelenk entzündet, wird es wärmer. Die Kamera macht diesen Temperaturunterschied sichtbar.
Das Interessante daran ist, dass die Methode schmerzfrei, ohne Strahlung und einfach anwendbar ist[2]. Studien zeigen, dass Wärmekameras besonders gut Entzündungen an den Fingern, Handgelenken und Knien aufspüren können[3]. Experten vermuten, dass die Methode bald neben Ultraschall und anderen Techniken zum Standard gehört[2].
Für Menschen mit Psoriasisarthritis könnte das ein großer Vorteil sein: Weniger Untersuchungen, schnellere Ergebnisse, und die Ärzte sehen genau, wo die Entzündung aktiv ist[1]. Noch laufen aber weitere Studien, um die beste Art einzustellen und zu standardisieren.
Originaltitel: Infrared thermography in the detection of arthritis: a systematic review of diagnostic performance compared with joint ultrasound.
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# Psoriasis oder Ekzem? Ein neuer Test hilft Ärzten bei der richtigen Diagnose
Die genaue Diagnose ist wichtig. Denn nur wenn dein Arzt sicher weiß, ob du Psoriasis oder Ekzem hast, kann er dir die richtige Therapie geben.
Bisher verlassen sich Ärzte oft auf die klassische Hautuntersuchung unter dem Mikroskop. Das Problem: Psoriasis und Ekzem sehen sich sehr ähnlich. Deshalb unterscheiden sich Ärzte manchmal in ihrer Diagnose. Eine neue Studie zeigt jetzt, dass ein **Bluttest deutlich sicherer funktioniert**[1][3].
Die Forscher testeten zwei Wege: die klassische Untersuchung und einen modernen Gentest. Der Gentest misst zwei bestimmte Gene namens NOS2 und CCL27[1]. Diese Gene verhalten sich unterschiedlich, je nachdem ob du Psoriasis oder Ekzem hast.
Das Ergebnis ist beeindruckend. Der Gentest erkannte die richtige Krankheit in etwa 87 bis 88 Prozent der Fälle. Die klassische Methode schaffte das nur in knapp 77 Prozent der Fälle[1]. Besonders wichtig: Bei schwierigen Fällen war der Gentest sehr zuverlässig. Die alte Methode versagte hier regelrecht.
Ein großer Vorteil des neuen Tests: Das Ergebnis hängt nicht davon ab, wer ihn macht. Ärzte können nicht zu unterschiedlichen Diagnosen kommen wie bei der Mikroskopie[1].
Die Experten sehen darin eine große Chance. Der Test könnte in Zukunft in der routinemäßigen Praxis eingesetzt werden und Ärzten bei der Entscheidung helfen.
Originaltitel: Diagnostic concordance of dermatopathology and PCR in differentiating eczema from psoriasis.
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# Neue Hoffnung für Psoriasis-Patienten: Winzige Nadeln liefern Wirkstoff direkt zur Haut
Forscher haben eine innovative Therapie entwickelt, um Psoriasis zu bekämpfen. Das Besondere: Sie nutzen **hauchdünne Mikronadelartikel**, die wie ein Pflaster auf die Haut passen und dort auflösen. Diese Nadeln enthalten spezielle Nanopartikel aus Kalziumphosphat, die **winzige RNA-Stränge** (siRNA) direkt in die betroffene Haut bringen.
Die RNA arbeitet wie ein Schalter. Sie blockiert ein bestimmtes Protein namens SLC31A1, das bei Psoriasis-Patienten zu aktiv ist. Wenn dieses Protein stummgeschaltet wird, passieren drei wichtige Dinge: Der Körper produziert weniger Entzündungsstoffe, die Hautzellen wachsen nicht mehr so wild, und die Haut erholt sich wieder.
Das Beste daran: Die Therapie ist praktisch schmerzfrei. Sie arbeitet lokal nur an der kranken Stelle und vermeidet Nebenwirkungen auf den ganzen Körper. In Tests mit Mäusen funktionierte die Methode einwandfrei. Die Forscher hoffen, dass diese **Präzisions-Therapie** bald auch Menschen mit Psoriasis helfen kann.
Originaltitel: Transdermal siRNA delivery via biomineralized nanoparticle-incorporated microneedles modulates cuproptosis-ferroptosis interaction for psoriasis therapy.
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# Infektionsrisiko bei Biologika-Therapie der Psoriasis
**Die Infektionsgefahr ist je nach Biologikum unterschiedlich hoch.** Aktuelle Daten aus dem BIOBADADERM-Register zeigen: Während Adalimumab mit Methotrexat kombiniert ein deutlich erhöhtes Infektionsrisiko trägt, sind andere Biologika wie Ustekinumab oder Secukinumab verträglicher.[2]
## Was die Studien zeigen
Bei der Adalimumab-Methotrexat-Kombination war das Risiko für Infektionsrückfälle erhöht.[1] Infliximab zeigte ebenfalls ein erhöhtes Infektionsrisiko. Dagegen offenbarte eine jüngere Analyse: Wenn ihr ein Biologikum allein nehmt, ist die Kombination mit Methotrexat nicht gefährlicher als das Biologikum solo – das Risiko für Infektionen steigt nicht signifikant an.[3]
## Was das für Euch bedeutet
Die gute Nachricht: Eure Ärzte können gezielt das verträglichste Biologikum für Euch auswählen. Nicht alle Biologika tragen das gleiche Infektionsrisiko. Seien Sie ehrlich zu Ihrem Dermatologen, wenn Ihr häufig Infekte habt oder an einer chronischen Entzündung leidet – dann kann er gezielt das passende Mittel aussuchen.
*Hinweis: Der Artikel basiert auf verfügbaren BIOBADADERM-Studien. Die genannte 2026-Studie mit 4.820 Patienten ist in den Suchergebnissen nicht vollständig abgebildet.*
Originaltitel: Risk of infections in patients with psoriasis treated with biologic agents and new oral small molecules. BIOBADADERM Registry.
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Originaltitel: Bimekizumab longer-term safety profile in adult patients with axial spondyloarthritis or psoriatic arthritis: an updated analysis of six phase IIb/III clinical studies.
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Originaltitel: Macronutrient intakes and associations with psoriasis severity: a cross-sectional analysis of the asking people with psoriasis about lifestyle and eating (APPLE) study - European Journal of Nutrition
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# Psoriasis erhöht das Risiko für Lungenkrankheiten
Eine aktuelle Studie zeigt, dass Menschen mit Psoriasis deutlich häufiger an Asthma oder COPD erkranken als andere.[1] Das Risiko für COPD ist 2,6-fach erhöht. Bei Asthma liegt das Risiko immerhin noch 1,7-fach höher.
Der Grund liegt in der Entzündung, die Psoriasis verursacht. Diese Entzündung passiert nicht nur in der Haut. Pro-Entzündungsstoffe gelangen durch den Blutkreislauf in die Lunge und verstärken dort Atemwegsprobleme.[1]
Allerdings gibt es auch gute Nachrichten. Das erhöhte Risiko hängt stark mit bekannten Risikofaktoren zusammen. Rauchen, Übergewicht und fehlende Bewegung spielen eine wichtige Rolle.[2] Deshalb ist die beste Vorbeugung überraschend einfach: mit dem Rauchen aufhören, ein gesundes Gewicht halten und regelmäßig Sport treiben.[2]
Die gute Nachricht für Betroffene: Echte Lungenkrankheiten sind bei Menschen mit Psoriasis trotzdem selten. Wenn die Luft knapp wird, liegt es meist an den bekannten Risikofaktoren und nicht an komplizierter Lungenschädigung.
Originaltitel: Exploring the risk association between psoriasis and chronic obstructive pulmonary disease, and asthma using the NHIS database
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# Neue Hoffnung bei Pusteln an Händen und Füßen
Palmoplantare Pustulosis und palmoplantare Psoriasis sind zwei unterschiedliche Erkrankungen, die lange Zeit verwechselt wurden[1]. Sie zeigen sich durch Pusteln an Handflächen und Fußsohlen und lassen sich oft schwer behandeln[1][3].
Die gute Nachricht: Es gibt mittlerweile mehr Möglichkeiten als früher. Ärzte beginnen meistens mit Kortisoncremes, die man unter Plastikfolie aufträgt[1][3]. Das hilft vielen Patienten schon weiter. Wenn das nicht reicht, probiert man Lichttherapie mit speziellen Lampen aus. Die Excimer-Laser-Therapie funktioniert besonders gut und hilft etwa 95 Prozent der Patienten[2].
Auch innerlich wirksame Medikamente bringen Erfolg. Das Medikament Apremilast half etwa 78 Prozent der Patienten[2]. Neuere Biologika wie Guselkumab oder Secukinumab zeigen ebenfalls positive Ergebnisse, auch wenn die Forschung noch nicht vollständig abgeschlossen ist[2][3].
Experten raten dazu, die Behandlung an den Krankheitsverlauf anzupassen[3]. Was dem einen hilft, funktioniert bei einem anderen vielleicht nicht. Deshalb ist es wichtig, mit dem Arzt über die richtige Strategie zu sprechen.
Originaltitel: The Relative Efficacy of Monotherapies for Palmoplantar Pustulosis and Palmoplantar Psoriasis: A Network Meta-Analysis Study of the Palmoplantar Spectrum | MDPI
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Die Suchergbnisse enthalten leider nicht die spezifische Studie über Leitungswasser-UVA, Salzwasser-UVA und klassisches Bad-PUVA für Palmoplantar-Pustulosis (PPP), die Sie zusammengefasst haben möchten.
Die verfügbaren Suchergebnisse behandeln allerdings andere wirksame Phototherapie-Optionen für PPP, die ich gerne zusammenfassen kann:
**PUVA-Therapien zeigen gute Ergebnisse**
Die Kombination von PUVA mit Vitamin-A-Derivaten (re-PUVA) oder Fumarsäure-Estern (FAE-PUVA) wirkt bei PPP besonders gut.[1] Re-PUVA führt zu schnellerer Besserung. FAE-PUVA hält die Verbesserung aber länger an.[1] Bei schweren Fällen hilft auch Excimer-Laser-Therapie mit hohen Dosen.[1]
**Stufenweiser Behandlungsplan**
Ärzte beginnen mit Salben, dann Tabletten, dann Phototherapie wie PUVA.[1] Wenn das nicht reicht, kommen neuere Medikamente wie Antikörper-Therapien in Frage.[3]
Um die genaue Studie zu Leitungswasser und Salzwasser bei UVA-Therapie zu finden, brauchen Sie möglicherweise eine direkte Suche nach dieser Publikation.
Originaltitel: A Randomized Clinical Trial: The Comparative Therapeutic Efficacy of Tap Water‐UVA, Saltwater‐UVA, and Conventional Bath PUVA in Palmoplantar Pustulosis
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# Neue Hoffnung: Mikronadeln könnten Psoriasis besser behandeln
Forscher arbeiten an einer neuen Behandlungsmethode für Psoriasis. Sie nutzen winzige Nadeln, um Wirkstoffe direkt in die Haut zu bringen.[1][3][4] Diese Mikronadeln sind so klein, dass sie kaum Schmerzen verursachen. Das ist ein großer Vorteil gegenüber normalen Injektionen.
Die Idee dahinter ist clever: Die Nadeln durchstechen nur die oberste Hautschicht.[4] So gelangen Medikamente genau dorthin, wo sie wirken sollen. Gleichzeitig verursachen sie weniger Nebenwirkungen als andere Methoden.
Besonders interessant ist die Behandlung mit sogenannter siRNA. Das ist ein Stoff, der bestimmte Gene in der Haut ausschalten kann.[1] Wenn man diese Gene stumm macht, können entzündliche Prozesse gehemmt werden. Das könnte die Symptome von Psoriasis verringern.
Die neuen Technologien zeigen, dass Forscher ständig an besseren Lösungen arbeiten.[3][4] Die bisherigen Behandlungen helfen vielen Menschen gut. Aber neue Ansätze könnten in Zukunft noch sanfter und wirksamer sein.
Patienten sollten trotzdem mit ihrem Arzt klären, welche Therapie für sie passt. Nicht jedes neue Verfahren ist sofort für alle verfügbar.
Originaltitel: Transdermal siRNA delivery via biomineralized nanoparticle-incorporated microneedles modulates cuproptosis-ferroptosis interaction for psoriasis therapy
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Originaltitel: Real-World Burden of Generalized Pustular Psoriasis in a French Observational Study: Prevalence, Incidence, Healthcare Resource Utilization, Comorbidities, Treatment Use, and Mortality.
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Originaltitel: Ixekizumab in children with active psoriatic and enthesitis-related juvenile idiopathic arthritis (COSPIRIT-JIA): a multicentre, open-label, 16-week, Bayesian trial including a randomised reference group to adalimumab.
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**Hauterkrankungen und Psyche: Was Psoriasis und Vitiligo verbindet**
Menschen mit Hauterkrankungen kämpfen oft mit mehr als nur den sichtbaren Symptomen. Eine neue deutsche Studie zeigt jetzt, wie häufig psychische Probleme bei verschiedenen Hautkrankheiten auftreten[1].
Forscher haben Daten von fast 3 Millionen Versicherten analysiert. Sie verglichen Menschen mit Vitiligo mit Psoriasis-Patienten und anderen Gruppen[1].
Das Ergebnis ist wichtig für Sie: Menschen mit Vitiligo haben deutlich mehr Angststörungen und Depressionen als Psoriasis-Patienten. Bei Vitiligo treten diese psychischen Probleme etwa 2 bis 3 Mal häufiger auf[1].
Aber auch bei Psoriasis ist die psychische Belastung hoch. Weltweit berichten über 58 Prozent der Patienten von Depressionen oder Angst[2]. Viele vermeiden soziale Kontakte oder fühlen sich weniger selbstbewusst[2].
Die gute Nachricht: Experten fordern jetzt bessere psychologische Unterstützung für alle Patienten mit sichtbaren Hauterkrankungen. Das bedeutet, dass Ärzte künftig nicht nur die Haut, sondern auch die Psyche behandeln sollten[1][2].
Wenn Sie mit Psoriasis kämpfen und sich niedergeschlagen fühlen, sprechen Sie mit Ihrem Arzt. Psychologische Hilfe ist genauso wichtig wie Hautbehandlungen.
Originaltitel: Prevalence and comparative risk of mental health disorders in persons with vitiligo: a retrospective matched cohort study using claims data with expert-informed case validation.
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# Wenn die Haut leidet, leidet auch die Seele
Menschen mit Schuppenflechte, Neurodermitis oder Hidradenitis suppurativa brauchen nicht nur eine gute Hautbehandlung. Sie benötigen auch psychologische Unterstützung. Das zeigt jetzt eine große internationale Studie mit insgesamt über eine Million Patienten.[1]
Die Forschung hat ergeben: Patienten mit diesen Hauterkrankungen suchen deutlich häufiger psychologische Hilfe auf als gesunde Menschen. Bei Neurodermitis ist der Anstieg besonders groß. Diese Patienten gehen etwa dreimal häufiger zur Psychotherapie als Kontrollpersonen ohne Hauterkrankung.[1]
**Aber warum ist das so?** Die chronischen Hautleiden verändern die Lebensqualität stark. Sichtbare Flecken und Ausschläge belasten viele Menschen emotional. Manche entwickeln Depressionen oder Angststörungen.[3] Zudem beeinflussen die Entzündungsprozesse in der Haut auch das Nervensystem und können Stimmung und Psyche belasten.[3]
Interessant: Männer und Frauen sind unterschiedlich betroffen. Bei Neurodermitis leiden Frauen stärker unter psychischen Belastungen. Bei Schuppenflechte ist es etwas ausgewogener verteilt.[1]
**Das Fazit der Studie:** Ärzte sollten Haut- und Seelenpflege gemeinsam angehen. Wer regelmäßig zur Hauttherapeut geht, sollte auch ein offenes Ohr für psychische Belastungen haben. Psychologische Hilfe gehört zur modernen Behandlung einfach dazu.
Originaltitel: Psychiatric and Psychological Approach in Patients with Atopic Dermatitis, Hidradenitis Suppurativa and Psoriasis: A Propensity-Matched Real-World Cohort Study.
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Originaltitel: Psychiatric and Psychological Approach in Patients with Atopic Dermatitis, Hidradenitis Suppurativa and Psoriasis: A Propensity-Matched Real-World Cohort Study - Dermatology and Therapy
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# Magnesium: Das Wundermittel für deine Haut?
Magnesium könnte für Menschen mit Psoriasis interessant sein. Der Mineralstoff hilft deinem Körper bei über 300 verschiedenen Prozessen.[1] Besonders wichtig: Er wirkt entzündungshemmend.[1][2]
Das ist gute Nachricht für dich. Denn Psoriasis entsteht durch Entzündungen in der Haut.[1] Magnesium kann diese Entzündungen beruhigen und Rötungen reduzieren.[1]
Stress verschlimmert Psoriasis oft. Hier hilft Magnesium gleich doppelt. Es senkt den Stresshormon Cortisol in deinem Körper.[4] Gleichzeitig verbessert es deine Schlafqualität.[1] Besserer Schlaf bedeutet weniger Stress für deine Haut.
Auch die Hautbarriere profitiert. Magnesium unterstützt die natürliche Feuchtigkeitsversorgung deiner Haut.[1][2] Das ist wichtig, weil Psoriasis die Haut austrocknet.
Du kannst Magnesium auf zwei Wegen nutzen. Entweder nimmst du es als Nahrungsergänzung. Oder du verwendest Cremes und Öle mit Magnesium.[1][4] Studien zeigen: Magnesiumreiche Bäder (wie mit Totes-Meer-Salz) verbessern die Hautstruktur deutlich.[4]
Sprich mit deinem Arzt, bevor du Magnesium nimmst. So findest ihr gemeinsam die beste Form für dich.
Originaltitel: The role of magnesium in dermatology
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