Hey Leute! Wusst du dass Übergewicht bei Psoriasis und Psoriasis-Arthritis oft ein Problem ist? Fast die Hälfte der Betroffenen hat zu viel Gewicht. Das ist kein Zufall.
Übergewicht kann Psoriasis auslösen. Es macht die Krankheit oft schlimmer. Betroffene haben seltener Phasen ohne Schübe. Die Therapie wirkt dann schlechter.
Warum ist das so? Fettgewebe produziert Entzündungsstoffe. Diese Stoffe verstärken die Hautentzündung. Bei Psoriasis-Arthritis belastet das Gewicht zusätzlich die Gelenke. Der Darm spielt auch eine Rolle. Bei Übergewicht ist die Darmflora oft gestört.
Gute Nachricht: Abnehmen hilft! Studien zeigen dass Gewichtsverlust die Krankheit bessert. Die Therapie wirkt dann besser. Aber abnehmen ist schwer besonders mit Psoriasis.
Bisherige Methoden wie Diäten oder Operationen sind für viele nicht praktikabel. Neue Medikamente geben Hoffnung. GLP-1-Analoga helfen beim Abnehmen. Sie könnten sogar die Entzündung direkt dämpfen.
Ärzte sollten Gewichtsmanagement stärker empfehlen. Es gehört zur Therapie genauso wie Salben oder Tabletten. Frag deinen Arzt wie du gesund abnehmen kannst.
Du bist nicht allein. Viele finden es schwer abzunehmen. Aber jede kleine Verbesserung zählt. Dein Körper wird es dir danken!
*Quelle: Nature Reviews Rheumatology 2025*
Originaltitel: The obesity–inflammation axis in psoriatic disease: mechanisms and therapeutic strategies
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## Brustbein-Gelenk bei PsA: Ein verstecktes Warnsignal?
Hey PsA-Freunde! Wusstet ihr das Schlüsselbein und Brustbein ein Gelenk bilden? Es heißt Brustbein-Schlüsselbein-Gelenk (SCJ). Bei Psoriasis-Arthritis ist das selten betroffen. Nur etwa zwei von 100 Betroffenen haben hier Probleme.
Aber Achtung: Wer hier Schmerzen spürt sollte aufmerken. Forscher fanden heraus das SCJ-Beschwerden oft auf eine schwerere PsA hindeuten. Betroffene leiden häufiger unter starken Entzündungen. Auch Schmerzen an Sehnenansätzen treten häufiger auf.
Ärzte übersehen das oft. Normale Röntgenbilder zeigen wenig. CT-Scans sind hier besser. Sie machen Schäden wie Knochenabrieb oder Zysten sichtbar.
Falls du Schmerzen im Brustbeinbereich hast sag es deinem Arzt. Das hilft die Krankheit besser einzuschätzen. Früh erkennen bedeutet gezieltere Therapie. Deine Beobachtung zählt also wirklich!
Bleibt dran und achtet auf euren Körper. Gemeinsam meistern wir das besser. 💪
Originaltitel: Sternoclavicular joint involvement in psoriatic arthritis: a hidden indicator of disease severity
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## Impfen bei Psoriasis: So schützt ihr euch besser vor Corona
Hallo ihr Lieben! Eine neue Studie zeigt: Bei Psoriasis oder Psoriasis-Arthritis läuft die Corona-Impfung anders als bei gesunden Menschen. Das liegt an den Medikamenten. Viele von uns nehmen Mittel gegen die Entzündung. Diese schwächen das Immunsystem etwas.
Deshalb reagiert der Körper bei uns oft schwächer auf Impfungen. Zwei Impfdosen reichen nicht aus. Experten empfehlen jetzt drei Spritzen als Grundschutz. Erst dann ist der Schutz gut. Früher hatten Menschen mit Psoriasis mehr Corona-Fälle im Krankenhaus. Das hat sich mit den Impfungen stark verbessert.
Gute Nachricht: Wer geimpft ist, hat trotz Medikamente weniger Risiko. Die Studie bestätigt: Impfen senkt schwere Verläufe deutlich. Überraschend ist auch: Menschen mit Psoriasis lassen sich häufiger impfen als andere. Das ist super!
Achtet deshalb auf euren Impfplan. Fragt euren Arzt: Brauche ich eine Auffrischung? Gerade im Winter ist das wichtig. Vergesst nicht: Die Impfung wirkt zwar nicht zu 100 Prozent. Aber sie ist der beste Schutz den wir haben.
Bleibt gesund und schützt euch gut! 💙
Originaltitel: COVID-19 Vaccination, Hospitalization Rates, and Mortality Differ Between People with Diagnosed Immune Mediated Inflammatory Disease and the General Population: A Population-Based Study
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## Gute Nachricht für Menschen mit Genitalpsoriasis
Ein Medikament namens Risankizumab hilft Menschen mit Psoriasis im Genitalbereich deutlich besser zu leben. Das zeigt eine neue Studie aus Deutschland mit 52 Patienten.[1][3]
Die Studie untersuchte, wie sehr die Psoriasis die Sexualität der Betroffenen einschränkt. Das ist wichtig, weil Genitalpsoriasis oft zu Scham und Vermeidung führt.
**Das Ergebnis nach 16 Wochen ist beeindruckend:**
Die Symptome sanken drastisch. Von den Patienten, die anfangs Geschlechtsverkehr mieden, taten das nach 16 Wochen fast die Hälfte nicht mehr. Etwa 79 Prozent berichteten, dass die Psoriasis nur noch wenig oder gar keine Auswirkungen auf ihr Leben hat.
**Warum ist das wichtig?**
Menschen mit Genitalpsoriasis leiden oft nicht nur unter Juckreiz oder Rötungen. Sie leiden vor allem psychisch. Viele trauen sich nicht, ihre Partner zu berühren. Sie fühlen sich unwohl. Risankizumab scheint genau diese Last zu nehmen.
**Was kommt als Nächstes?**
Die Studie läuft noch bis Woche 52. Forscher erwarten weitere positive Ergebnisse. Und auch andere Studien zeigen ähnliches: Bei etwa 70 Prozent der Patienten verbesserte sich die sexuelle Aktivität deutlich.[1]
Für viele Menschen mit Genitalpsoriasis könnte dieses Medikament endlich eine echte Lösung sein.
Originaltitel: Reduction of impairment of sexual activity in patients with genital psoriasis treated with risankizumab: interim results of a real-world study.
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# Frühe Biologika bei Psoriasis-Arthritis: Schneller Start aber gleicher Ziel
Eine neue Studie verglich zwei Behandlungswege bei Psoriasis-Arthritis. Forscher wollten wissen ob ein starker Start besser ist.
Die eine Gruppe bekam sofort Secukinumab. Das ist ein modernes Biologikum gegen Entzündungen. Die andere Gruppe begann mit Standardmedikamenten. Bei dieser Gruppe kamen stärkere Mittel erst später dazu.
Nach einem Jahr zeigte sich etwas Überraschendes. Beide Gruppen hatten ähnliche Ergebnisse. Etwa die Hälfte der Patienten in beiden Gruppen verbesserte sich um 50 Prozent. Das nennt man ACR50 und ist ein wichtiges Ziel bei der Behandlung.
Aber es gab einen Unterschied. Die Secukinumab-Gruppe fühlte sich schon nach drei Monaten besser. Sie brauchte auch weniger Medikamentenwechsel während der Therapie.
Die Studienleiter sagen: Beide Wege führen zum Ziel. Ein intensiver Start hilft nur schneller. Langfristig sind die Ergebnisse aber gleich gut.
Für Betroffene bedeutet das Entlastung. Wer zunächst mit milderen Medikamenten beginnt kann später immer noch umsteigen. Wer aber schnell Linderung braucht könnte sofort mit Biologika starten.
Wichtig bleibt: Regelmäßige Kontrollen sind nötig. So kann die Therapie bei Bedarf angepasst werden.
Die gute Nachricht ist klar. Egal welcher Weg gewählt wird. Mit der richtigen Behandlung lassen sich die Ziele erreichen. Das gibt Hoffnung für alle Betroffenen.
Quelle: STAMP-Studie im Lancet Rheumatology November 2025
Originaltitel: Intensive biological DMARD-first strategy versus standard step-up care in psoriatic arthritis (STAMP): 1-year results from a multicentre, open-label, randomised controlled trial comparing two treat-to-target strategies
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# Psoriasis kann dein ganzes Leben prägen
Psoriasis ist mehr als nur Hautprobleme. Die Krankheit kann dein Leben lang beeinflussen. Das nennt man kumulative Lebensbeeinträchtigung oder CLCI. CLCI bedeutet dass sich die Auswirkungen von Psoriasis über die Jahre häufen. Sie betreffen deine Gesundheit dein Selbstwertgefühl und dein tägliches Leben.
Eine große Studie hat 487 Betroffene und über 1000 Ärzte aus 29 Ländern befragt. Viele Patienten gaben an dass Psoriasis oft ihr tägliches Leben stört. Doch 37 Prozent wurden selten oder nie gefragt wie die Krankheit sie beeinträchtigt. Fast die Hälfte wusste nicht dass klare Haut heute ein realistisches Behandlungsziel ist.
Ärzte erkennen zwar dass Psoriasis die Lebensqualität mindert. Doch viele CLCI-Faktoren werden im Alltag nicht beachtet. 40 Prozent der Hautärzte setzen klare Behandlungsziele nicht regelmäßig. Fast die Hälfte der Ärzte hält Psoriasis erst für früh beginnend wenn sie vor dem 15. Lebensjahr auftritt.
CLCI entsteht durch verschiedene Faktoren. Dazu gehören früher Krankheitsbeginn starke Schmerzen oder Juckreiz. Auch psychische Belastungen wie Depressionen spielen eine Rolle. Wichtig sind aber auch Bewältigungsstrategien. Soziale Unterstützung und gute Information helfen dabei die Auswirkungen zu verringern.
Die Studie zeigt eine große Lücke zwischen Patientenerfahrungen und ärztlicher Praxis. Ärzte müssen mehr über die langfristigen Folgen aufgeklärt werden. Betroffene sollten aktiv über ihre Lebenssituation sprechen. Klare Haut ist heute möglich. Frühzeitige Behandlung kann spätere Probleme verhindern.
Du bist nicht allein mit deiner Psoriasis. Sprich offen mit deinem Arzt über alle Auswirkungen. Frage nach klaren Behandlungszielen. Suche dir Unterstützung bei Selbsthilfegruppen. Deine Zukunft ist es wert.
Originaltitel: Is Cumulative Life Course Impairment Considered in Psoriasis Management? A Multinational Survey of People with Psoriasis and Healthcare Professionals
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Viele Menschen mit Psoriasis leiden nicht nur an Hautproblemen, sondern auch an Einschränkungen im Alltag. Diese können sich im Laufe des Lebens häufen – das nennt man Cumulative Life Course Impairment (CLCI). CLCI bedeutet, dass die Krankheit langfristig das Leben beeinflusst, zum Beispiel bei Freundschaften, im Job oder bei der Stimmung.
Eine große internationale Umfrage zeigt: Viele Ärztinnen und Ärzte sprechen selten mit ihren Patienten darüber, wie stark die Psoriasis deren Leben beeinträchtigt. Fast die Hälfte der Betroffenen weiß nicht, dass heute oft fast klare Haut möglich ist. Auch Behandlungsziele wie klare Haut oder ein besseres Lebensgefühl werden nicht immer besprochen.
Die gute Nachricht: Frühzeitige und gezielte Therapie kann das Risiko für CLCI verringern. Doch dafür braucht es mehr Aufklärung und ein besseres Gespräch zwischen Patienten und Ärzten.
Originaltitel: Is Cumulative Life Course Impairment Considered in Psoriasis Management? A Multinational Survey of People with Psoriasis and Healthcare Professionals.
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## Spritze statt Pille? Neue Studie zu Methotrexat bei Psoriasis
Du nimmst Methotrexat gegen Psoriasis? Dann interessiert dich vielleicht diese neue Studie. Forscher haben zehn Studien verglichen. Sie wollten wissen: Ist Methotrexat als Spritze unter die Haut besser als als Pille?
Die Ergebnisse sind klar. Die Spritzenform überzeugt bei stärkeren Verbesserungen. Bei 75 Prozent weniger Hautproblemen (PASI75) war sie fast sechsmal erfolgreicher. Bei 90 Prozent weniger Problemen (PASI90) war sie dreimal wirksamer. Die Pille war nur leicht besser bei geringeren Verbesserungen (PASI50).
Wichtig für dich: Die Spritze verträgt man oft besser. Es gab weniger Nebenwirkungen. Weniger Menschen brachen die Behandlung ab. Das ist ein großer Vorteil im Alltag.
Warum ist das so? Die Spritze gelangt zuverlässiger in den Körper. Bei der Pille kommt bei hohen Dosen weniger an. Experten sprechen von besserer Bioverfügbarkeit. Das bedeutet: Der Wirkstoff wirkt effektiver.
Natürlich hat die Spritze einen Haken. Du musst sie selbst setzen. Für manche ist das unangenehm. Aber viele berichten: Nach der ersten Gewöhnung geht es gut. Moderne Spritzen sind winzig und schmerzarm.
Die Studie bestätigt europäische Empfehlungen. Sie raten schon länger zur Spritze bei Psoriasis. Ärzte in Deutschland und Europa setzen sie daher oft als erste Wahl ein.
Fazit: Bei mittelschwerer bis schwerer Psoriasis lohnt die Spritze oft. Sie wirkt stärker und verträgt sich besser. Sprich mit deinem Arzt darüber. Vielleicht ist sie auch für dich die bessere Option. Deine Haut wird es dir danken!
Originaltitel: Comparative efficacy and safety of oral versus subcutaneous methotrexate in the treatment of psoriasis: a systematic review, pairwise and network meta-analysis with CINeMA and GRADE assessment
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## Psychische Belastungen bei Schuppenflechte und Gelenkschuppenflechte
Menschen mit Schuppenflechte haben oft auch psychische Probleme wie Depressionen oder Angststörungen.[1][2] Bei der Gelenkschuppenflechte ist das besonders ausgeprägt. Etwa einer von drei Patienten entwickelt Angststörungen und einer von fünf depressive Störungen.[7] Das ist deutlich häufiger als in der Allgemeinbevölkerung.
Die Zahlen sind beeindruckend: Depression tritt bei 12–20 Prozent der Patienten auf und Angststörungen bei 19–33 Prozent.[1] Hinzu kommt, dass 73 Prozent unter schlechtem Schlaf leiden.[1] Es gibt auch Menschen, die Schwierigkeiten haben, ihre Gefühle auszudrücken.[1]
Warum passiert das? Schuppenflechte juckt und sieht manchmal nicht schön aus.[3] Das belastet die Seele. Aber es gibt auch einen biologischen Grund: Die Entzündungen im Körper beeinflussen direkt die Psyche.[4][5] Es entsteht ein Teufelskreis – die Angst verschlimmert die Hautsymptome, und die Hautsymptome verstärken die Angst.[3]
Wichtig zu wissen: Selbst leichte Fälle von Schuppenflechte können psychische Probleme auslösen.[5] Ärzte sollten daher gezielt nach Depressionen und Angststörungen fragen und diese behandeln. Das verbessert die Lebensqualität deutlich.
Originaltitel: Psychological Comorbidities in Palmoplantar Psoriasis and Psoriatic Arthritis: A Systematic Review
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Bestimmte Lebensmittel könnten das Risiko für Autoimmunerkrankungen der Haut beeinflussen – das zeigt eine große Genstudie. Oily Fish (also fetter Fisch), Nüsse, Obst wie Melone und Tee könnten schützen. Salzige Nüsse, Käse und Trockenobst wurden mit weniger Psoriasis in Verbindung gebracht. Alkohol und Geflügel dagegen könnten das Risiko für Psoriasis erhöhen. Am deutlichsten war kein Zusammenhang eindeutig bewiesen; nach strengen Tests waren die Ergebnisse nur in Ansätzen auffällig. Für Vitiligo gab es keinen klaren Zusammenhang. Die Ergebnisse sind spannend, aber noch nicht endgültig. Größere Studien müssen folgen, bevor Ernährungsempfehlungen geändert werden[1].
Originaltitel: Causal associations between food intakes and autoimmune skin diseases: A 2-sample Mendelian randomization study
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Apremilast, eigentlich für Psoriasis entwickelt, kann laut einer aktuellen Studie auch bei Leberverfettung helfen[1][9]. Das wurde im Tierversuch gezeigt. Die Mäuse hatten eine Krankheit mit dem Namen MASLD, die oft bei Menschen mit Übergewicht, Diabetes oder Herzproblemen vorkommt[2][4]. Mit Apremilast besserte sich sowohl die Leber als auch der ganze Stoffwechsel der Tiere[1].
Für Menschen mit Psoriasis ist das spannend, weil Leberprobleme bei ihnen öfter auftreten. Bis jetzt gibt es keine zugelassenen Medikamente direkt gegen MASLD[2]. Die möglichen Erfolge mit Apremilast könnten in Zukunft auch neue Perspektiven für Patienten mit Schuppenflechte und begleitender Stoffwechselkrankheit bringen.
Originaltitel: Apremilast attenuates hepatic steatosis and metabolic dysfunction in a murine model of MASLD: Implications for patients with Psoriatic disease
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Menschen mit Psoriasis brauchen mehr als nur Medikamente. Viele Forschende und Ärzte raten heute zu einer Behandlung, die verschiedene Lebensbereiche einbezieht. Dazu gehören eine gesunde Ernährung, Bewegung, psychologische Hilfe und besserer Schlaf[1].
Zum Beispiel können eine ausgewogene Ernährung und Bewegung die Schwere der Krankheit verringern. Psychische Belastungen sowie Schlafprobleme sind bei Psoriasis häufig. Sie können das Wohlbefinden und sogar den Verlauf der Krankheit beeinflussen[1].
Ein Team aus Fachärzten, Ernährungsberatung, Psychologie und Physiotherapie arbeitet oft zusammen. So entsteht ein Plan, der auf die persönlichen Bedürfnisse abgestimmt ist. Wer auf seinen Alltag achtet, kann die eigene Lebensqualität steigern und die Beschwerden mildern[1].
Originaltitel: Multidisciplinary Management of Psoriasis: Integrating Diet, Exercise, Psychological Support, and Sleep Interventions
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Wer Antibiotika nimmt, hält biologische Medikamente gegen Psoriasis oft nicht so lange durch wie andere[1][3]. Die Studie zeigt: Je mehr Antibiotika du bekommst, desto höher ist das Risiko, dass du deine Biologika absetzt oder wechselst. Gut ein Viertel der untersuchten Patienten nahm vor Beginn der Biologika Antibiotika, während der Behandlung waren es sogar über die Hälfte[1][3].
Die häufigsten Antibiotika waren Betalaktame, Makrolide und Fluorchinolone[1][3]. Die Forscher vermuten, dass Antibiotika das Gleichgewicht der Darmbakterien stören. Das kann die Wirkung der Biologika beeinflussen. Sie betonen aber auch, dass noch viele offene Fragen bleiben. Zum Beispiel könnten auch andere Faktoren die Ergebnisse beeinflussen[1][3].
Trotzdem ist der Zusammenhang wichtig. Die Forscher raten zu mehr Studien. Wer Psoriasis hat und Antibiotika braucht, sollte mit der Ärztin oder dem Arzt über die möglichen Folgen sprechen[1][3].
Originaltitel: Antibiotic Use and the Persistence of Biologic Therapies in Patients With Psoriasis
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Menschen mit Psoriasis oder Psoriasis-Arthritis bekommen oft sogenannte **systemische Therapien**, also Medikamente, die den ganzen Körper beeinflussen. Besonders **ältere Menschen** haben dabei ein erhöhtes Risiko für **schwere Nebenwirkungen** wie Infektionen[1][2][4]. In einer großen Studie aus Kanada waren die meisten Teilnehmer über 70 Jahre alt[4].
Es gibt aber gute Nachrichten: Nicht alle Medikamente sind gleich riskant. **Biologika**, die gezielt bestimmte Botenstoffe im Körper blockieren (zum Beispiel IL-12, IL-23 oder IL-17), führten bei älteren Patienten zu weniger schweren Infektionen als klassische Medikamente wie Methotrexat[2][3][4][6][9]. Nur das Medikament Tofacitinib hat das Infektionsrisiko erhöht[2].
Auch wenn ältere Menschen öfter leichte Nebenwirkungen bekommen, sind die meisten nicht gefährlich und verschwinden wieder[1]. Ärzte passen die Behandlung an, zum Beispiel durch eine niedrigere Dosierung oder häufigere Kontrollen. Mehr moderne Studien wären trotzdem hilfreich, um die beste Therapie für ältere Patienten zu finden[1][3].
Originaltitel: Systemic therapies for psoriatic disease and serious adverse events in older adults: a population-based cohort study
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TNF-alpha-Hemmer können das Risiko senken, dass Menschen mit schwerer Schuppenflechte später eine Psoriasis-Arthritis bekommen[1][2][3][4][5]. Das zeigt eine große Studie: Über fast zehn Jahre entwickelten Betroffene mit TNF-alpha-Hemmern halb so oft eine Psoriasis-Arthritis wie Menschen, die mit UVB-Licht behandelt wurden[1][3].
Die Forschenden verglichen die beiden Gruppen genau: Wer Gelenkschmerzen, Nagelpsoriasis oder eine besonders schwere Schuppenflechte hatte, bekam häufiger Psoriasis-Arthritis[5]. Doch auch hier waren TNF-alpha-Hemmer klar im Vorteil.
Arthralgien, also Gelenkschmerzen ohne Arthritis, zählen zu den stärksten Warnzeichen für eine spätere Gelenkbeteiligung. Wer sie hat, sollte mit der Ärztin oder dem Arzt über moderne Therapien sprechen.
Originaltitel: TNF-alpha inhibitors reduce the incidence of PsA in patients with psoriasis: a propensity score-matched cohort study
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Bei schwerer Schuppenflechte, die nach der „Regel der Zehner“ bewertet wird, sind **Cal/BDP PAD-Creme und Cal/BDP Schaum gleich wirksam**[6]. Das heißt, beide verbessern Hautzustand und Lebensqualität ähnlich gut innerhalb der empfohlenen Behandlungsdauer.
Ein Unterschied liegt bei der Anwendung: Viele Patientinnen und Patienten finden die **PAD-Creme angenehmer**. Sie lässt sich einfacher verteilen, ist weniger fettig und fühlt sich mehr wie eine normale Hautcreme an[1][2]. Die höhere Zufriedenheit mit der Cream könnte helfen, dass man die Behandlung wirklich durchzieht. Trotzdem: Wer lieber Schaum mag oder damit besser zurechtkommt, kann auch darauf setzen – Wirkung und Lebensqualität sind laut Studien praktisch gleich[6].
Originaltitel: Indirect Comparison of Cal/BDP PAD-Cream vs Cal/BDP Foam in Patients with Plaque Psoriasis Meeting the Rule of Tens.
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Etwa 80 Prozent der Menschen mit Psoriasis oder Hidradenitis suppurativa kommen mit Biosimilars genauso gut zurecht wie mit den ursprünglichen Biologika[5]. Biosimilars sind Nachahmermedikamente, die fast genauso wirken wie die Originalstoffe, aber günstiger sind[2]. Viele Studien zeigen, dass die Wirksamkeit und Sicherheit beim Wechsel auf Biosimilars vergleichbar ist[1][2]. Wenn doch Nebenwirkungen auftreten oder die Symptome schlimmer werden, kann man problemlos auf das ursprüngliche Biologikum zurückwechseln, das haben die Daten klar gezeigt[5]. Wer genauer wissen will, ob ein Wechsel passt, sollte das mit seinem Arzt besprechen und auf die eigenen Erfahrungen achten. Generell gilt: Biosimilars sind für viele Betroffene eine gute Option und können helfen, Medikamente bezahlbar zu machen[2].
Originaltitel: Real-world evidence - biosimilars can successfully substitute biologics in psoriasis and hidradenitis suppurativa - PubMed
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Ex vivo konfokale Laserscanmikroskopie ist eine neue Technik, mit der Ärztinnen und Ärzte direkt im Labor Gewebeproben von entzündlichen Hautkrankheiten wie Psoriasis in Echtzeit anschauen können[3][7]. Das Verfahren macht feine Strukturen und sogar einzelne Zellen sichtbar, ähnlich wie bei einer klassischen Gewebeuntersuchung, nur viel schneller[2][8]. So können typische Veränderungen bei Psoriasis, Ekzemen oder anderen Erkrankungen schnell erkannt werden[6][7]. Das hilft, die Diagnose zu stellen und zum Beispiel die Behandlung besser zu planen[3][7].
Originaltitel: Ex Vivo Confocal Laser Scanning Microscopy for Real‐Time Pattern and Single‐Cell Analysis in Inflammatory Skin Diseases
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In der Forschung zu Biomarkern und Präzisionsmedizin bei Psoriasis gibt es nicht nur Fortschritte, sondern auch echte ethische Herausforderungen. Besonders bei der Nutzung großer Datenmengen und künstlicher Intelligenz entstehen Risiken wie Vorurteile in Datensätzen, Unsicherheiten beim Umgang mit neuen Verfahren und der Einteilung von Patienten in Gruppen[1][2]. Außerdem geht es um Datenschutz, die Gefahr der Diskriminierung und darum, dass manche Patienten seltener von neuen Methoden profitieren[3][5]. Forscher fordern klare Regeln, ehrliche Kommunikation und mehr Einbindung der Patienten, damit die Forschung für alle fair und sicher bleibt[1][2].
Originaltitel: Ethical challenges in biomarker research and precision medicine - a qualitative study in dermatology.
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Entzündliche Hautkrankheiten wie Psoriasis, Ekzeme oder Lichen planus lassen sich oft schwer voneinander unterscheiden. Mit der **ex vivo konfokalen Laser-Scanning-Mikroskopie (EVCM)** kann man Gewebeproben schnell und gezielt begutachten. Ein Experte kann mit dieser Technik Psoriasis mit einer Trefferquote von über 95 Prozent erkennen. EVCM zeigt typische Veränderungen der Haut direkt und viel schneller als die herkömmliche Untersuchung. Die Methode hilft, die richtige Diagnose zu stellen und die Behandlung schnell zu starten. Allerdings braucht es noch weitere Forschung, bevor EVCM überall eingesetzt werden kann[1][3][5].
Originaltitel: Ex Vivo Confocal Laser Scanning Microscopy for Real-Time Pattern and Single-Cell Analysis in Inflammatory Skin Diseases.
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In einer aktuellen Studie bekamen Menschen mit **palmoplantarer Pustulose** (PPP), also schuppigen, entzündeten Handflächen und Fußsohlen, über 68 Wochen alle zwei Wochen eine **Spritze mit Brodalumab**[4]. Schon nach 16 Wochen zeigte das Mittel im Vergleich zu einer Scheinbehandlung eine deutlich bessere Wirkung: Die Haut wurde für viele spürbar besser[2]. Viele hatten deutlich weniger Pusteln und Entzündungen. Am häufigsten traten Infektionen wie Ohrenentzündung und Nasen-Rachen-Infekte auf, diese waren meistens nur leicht[2]. Auch nach mehr als einem Jahr blieb die Wirkung stabil und die meisten Nebenwirkungen waren weiterhin mild[4]. Brodalumab könnte also eine neue Behandlungsoption für Betroffene sein, bei denen herkömmliche Therapien nicht helfen.
Originaltitel: Efficacy and safety of brodalumab in palmoplantar pustulosis: A 68-week randomized Phase 3 trial
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Systemische Medikamente gegen Psoriasis oder Psoriasis-Arthritis können starke Nebenwirkungen auslösen, besonders bei älteren Menschen[2][1][3]. Es gibt verschiedene Wirkstoffe, zum Beispiel Methotrexat, Ciclosporin oder neuere Biologika. Eine große Studie hat gezeigt, dass Biologika, die IL-12, IL-23 oder IL-17 hemmen, bei älteren Menschen ein geringeres Risiko für schwere Infektionen haben als klassische Medikamente wie Methotrexat[3][5][1]. Alte Menschen bekommen oft zuerst Cremes oder Lichttherapie, weil ihr Körper Medikamente schlechter verträgt und sie häufiger andere Krankheiten haben[2]. Wer Biologika nimmt, muss trotzdem auf Nebenwirkungen achten. Forschende empfehlen, die Therapie immer an die persönlichen Risiken und Begleiterkrankungen anzupassen[2][1].
Originaltitel: Systemic therapies for psoriatic disease and serious adverse events in older adults: a population-based cohort study
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## Wenn IL-17-Hemmer Ekzeme verursachen
IL-17-Hemmer sind wirksame Medikamente gegen Schuppenflechte. Aber es gibt ein ungewöhnliches Problem: Manchmal entwickeln Patienten trotz der Behandlung plötzlich ekzemartige Hautveränderungen. Das nennt sich paradoxe Ekzem.[2][3]
**Was passiert da?**
Fachleute vermuten, dass die Hemmung von IL-17 ein Ungleichgewicht im Immunsystem verursacht.[3] Normalerweise kämpfen bestimmte Immunzellen (Th1 und Th17) gegen Schuppenflechte an. Wenn diese gehemmt werden, übernehmen andere Immunzellen (Th2) die Oberhand. Das führt zu ekzemartigen Reaktionen statt zu einer Verbesserung der Schuppenflechte.[7]
**Wie häufig ist das?**
Das paradoxe Ekzem ist selten, aber ernst zu nehmen. Die meisten betroffenen Patienten hatten bereits früher Schuppenflechte.[2] Etwa 73 Prozent der Patienten mussten das Medikament absetzen.[2]
**Was kann man tun?**
Es gibt noch keine einheitliche Behandlung. Ärzte können versuchen, das Medikament zu wechseln oder die Dosis anzupassen. Im schlimmsten Fall muss das IL-17-Hemmer-Medikament abgesetzt werden. Dann verschwinden die Symptome meist wieder.[2] Manche Patienten bekamen Erfolg mit Kortison oder anderen Medikamenten.[7]
Wenn du das erlebst, sprich sofort mit deinem Arzt. Er findet dann die beste Lösung für dich.
Originaltitel: Management of IL-17 inhibitors-induced paradoxical eczema in patients with plaque psoriasis
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Secukinumab hilft Kindern und Jugendlichen mit schwerer Schuppenflechte, wenn andere Therapien nicht genug wirken. Studien zeigen, dass das Medikament Entzündungen sehr zuverlässig stoppt und die Haut über einen langen Zeitraum klar bleibt, oft sogar über vier Jahre[1]. Kinder, die Secukinumab bekommen, sind meist zwischen 6 und 18 Jahre alt und haben mittelschwere bis schwere Psoriasis[1][2].
Schon nach zwölf Wochen sehen viele eine deutliche Besserung. Die Haut wird sauberer als mit anderen bekannten Biologika, zum Beispiel Etanercept[1][4]. Die meisten Nebenwirkungen sind eher leicht, zum Beispiel Schnupfen, Kopfschmerzen oder etwas Reizung an der Einstichstelle[1].
Im Vergleich zu Erwachsenen sind die Risiken ähnlich und es wurden keine neuen gefährlichen Nebenwirkungen entdeckt[1][4]. Für viele betroffene Kinder verbessert Secukinumab auch das Lebensgefühl, weil Juckreiz und auffällige Hautstellen zurückgehen[1].
Originaltitel: Secukinumab in children
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Secukinumab hilft Kindern und Jugendlichen mit starker Plaque-Psoriasis auch auf lange Sicht. In einer Studie bekamen über 100 Kinder und Jugendliche bis zu viereinhalb Jahre das Medikament als Spritze. Die meisten hatten später eine deutlich bessere Haut, viele sogar fast oder ganz beschwerdefrei. Das Wohlbefinden verbesserte sich deutlich. Häufigste Nebenwirkungen waren Schnupfen, Kopfschmerzen und Mandelentzündung. Nur drei Kinder bekamen einen Pilzinfekt. Es gab keine neuen Sicherheitsprobleme, Secukinumab gilt also als langfristig sicher und wirksam[1].
Originaltitel: Long-term safety and efficacy of secukinumab in paediatric severe plaque psoriasis: 236-week, Phase 3 trial results.
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