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  1. Real-world data on concurrent psoriasis and active tuberculosis (TB) remain limited, particularly in high TB-burden settings. This retrospective study evaluated the incidence, prevalence, and clinical characteristics of psoriasis patients with active TB who had received topical or systemic treatments. Medical records from 13 066 psoriasis patients who presented at Siriraj Hospital over 18 years were reviewed. Among these, 86 (0.66%) developed active TB, yielding an incidence range of 135-1332 per 100 000 psoriasis patients. The mean patient age was 50.4 ± 15.7 years; 63 were men and 23 were women. Pulmonary TB occurred in 55 patients (64.0%), whereas 31 (36.0%) developed extrapulmonary TB. Male sex and smoking were associated with pulmonary TB. The most common pulmonary symptoms were chronic cough (65.5%) and dyspnoea (60.0%), although 7.3% were asymptomatic. Time to TB onset was shorter for extrapulmonary cases (5.7 ± 5.1 years) than for pulmonary cases (7.4 ± 6.5 years), but this difference was not statistically significant. Extrapulmonary disease most frequently involved the lymph node and pleura (25.8%) or the gastrointestinal tract (16.1%). Notably, all four patients who received infliximab within 1 year before TB diagnosis developed extrapulmonary TB. In conclusion, the incidence of TB in psoriasis patients in endemic regions may be high. Geographic factors, sex, smoking, and treatment history appear to influence TB risk. Close monitoring is critical, particularly in high-burden settings.Weiterlesen
  2. Digitale Gesundheits-Apps (DiGAs) gibt es in Deutschland seit 2020 auf Rezept und sie könnten Menschen mit Psoriasis arthritis im Alltag sehr helfen. Trotzdem nutzen bisher nur wenige diese Apps: In einer Umfrage hatten nur 40 % der befragten Patienten überhaupt schon mal von DiGAs gehört, nur 13 % hatten eine genutzt. Fast 85 % der Teilnehmenden hätten aber eigentlich Beschwerden, für die es passende DiGAs gibt, zum Beispiel bei Rückenschmerzen oder Schlafproblemen. Viele sind offen für DiGAs: Über 70 % würden regelmäßig eine App nutzen und würden sich eine Empfehlung vom Arzt oder der Krankenkasse wünschen. Rheumatologen sollten ihre Patienten also aktiver über diese Apps informieren und den Einstieg erleichtern[5]. Originaltitel: Digital empowerment on hold: DiGA adoption gaps-a German national cross-sectional patient survey study. Link zur Quelle
  3. In dieser Studie wird untersucht, wie das Medikament **Sonelokimab** bei Erwachsenen mit aktiver Psoriasis-Arthritis oder axialer Spondyloarthritis wirkt. Beide Erkrankungen sind chronisch-entzündliche Krankheiten, die Gelenke und Wirbelsäule betreffen und zu Schmerzen sowie Bewegungseinschränkungen führen können. Ziel der Studie ist es, mithilfe moderner Bildgebung (PET/CT) zu messen, wie stark sich die Entzündungsaktivität unter Sonelokimab nach 12 Wochen verändert. Zusätzlich werden verschiedene klinische Parameter zur Krankheitsaktivität und Lebensqualität erfasst. **Sonelokimab** ist ein sogenannter Nanobody – also ein kleines Antikörperfragment –, das gezielt bestimmte Botenstoffe des Immunsystems hemmt, die eine zentrale Rolle bei Entzündungsprozessen spielen. Dadurch soll die übermäßige Immunreaktion gebremst und die Entzündung in den betroffenen Geweben reduziert werden. Sonelokimab wird aktuell für verschiedene entzündliche Erkrankungen erforscht. Originaltitel: A Phase 2, open-label, imaging study to explore the effects of sonelokimab in patients with active psoriatic arthritis or axial spondyloarthritis Erkrankung: Psoriasis-Arthritis (PsA), axiale Spondyloarthritis (axSpA) Phase: II Firma: MoonLake Immunotherapeutics AG Art der Verabreichung: Injektion https://euclinicaltrials.eu/search-for-clinical-trials/?lang=en&EUCT=2024-514504-13-00
  4. In der OptIMMize-1-Studie wurde untersucht, wie wirksam und sicher **Risankizumab** bei Kindern und Jugendlichen im Alter von 6 bis unter 18 Jahren mit mittelschwerer bis schwerer Plaque-Psoriasis ist. Die Erkrankung, auch Schuppenflechte genannt, führt dazu, dass sich auf der Haut dicke, rote und schuppige Stellen bilden. Es handelt sich um eine chronische Entzündungskrankheit des Immunsystems. **Risankizumab** ist ein sogenannter monoklonaler Antikörper. Er blockiert gezielt einen bestimmten Botenstoff (Interleukin-23), der bei Psoriasis eine zentrale Rolle spielt. Dadurch wird die Entzündungsreaktion im Körper reduziert und die Hautsymptome bessern sich deutlich. Das Medikament ist bereits für Erwachsene zugelassen und wird nun speziell für Kinder und Jugendliche geprüft. Die Studienteilnehmer erhielten Risankizumab als **subkutane Injektion**, also als Spritze unter die Haut – nicht als Tablette oder Creme. Ziel war es zu überprüfen, wie gut das Medikament wirkt (zum Beispiel ob mindestens 75 % Verbesserung der Hauterscheinungen erreicht werden) sowie mögliche Nebenwirkungen zu erfassen. Originaltitel: OptIMMize-1: A Randomized, Active-controlled, Efficacy Assessor-blinded Study to Evaluate Pharmacokinetics, Safety, and Efficacy of Risankizumab in Patients From 6 to Less Than 18 Years of Age With Moderate to Severe Plaque Psoriasis Erkrankung: Plaque-Psoriasis (Schuppenflechte) Phase: III Firma: Abbvie Deutschland GmbH & Co. KG Art der Verabreichung: Injektion (unter die Haut) https://euclinicaltrials.eu/search-for-clinical-trials/?lang=en&EUCT=2023-504156-10-00
  5. Zwischen 2010 und 2022 hat sich die Behandlung von Psoriasis in Deutschland deutlich verändert. Die Zahl der Menschen mit Psoriasis ist leicht gestiegen, von 2,6 % auf 2,7 %. Immer mehr Betroffene bekommen Rezepte für Medikamente – 2010 waren es 55 %, 2022 schon 57,4 %[3]. Vor allem die modernen Biologika spielen eine immer größere Rolle. Ihr Einsatz nahm um ganze 450 % zu. Trotzdem bekamen 2022 noch die meisten Patientinnen und Patienten klassische Cremes oder Salben (topische Therapie), nämlich 46,2 %. Systemische Glukokortikosteroide nutzten 13 %, nicht-biologische Systemtherapien 6,7 % und Biologika 6,2 %[3]. Die Kosten pro Patient mit Biologika sind sogar etwas gesunken, obwohl diese Therapien sehr teuer sind. Am häufigsten wurde das Biologikum Adalimumab verschrieben, gefolgt von Ustekinumab und Secukinumab. Die teuersten Medikamente pro Person waren Ustekinumab und Risankizumab[3]. Fazit: Innovative Medikamente werden immer wichtiger, selbst wenn die klassischen Behandlungsformen weiterhin gebraucht werden. Originaltitel: Evolution of drug supply for psoriasis from 2010 to 2022 - real-world data Link zur Quelle
  6. Wissenschaftler haben untersucht, wie sich die Behandlung mit tildrakizumab auf das Wohlbefinden von Menschen mit Schuppenflechte auswirkt[1][2]. Viele Betroffene geben nämlich nicht nur mit Hautproblemen zu kämpfen, sondern fühlen sich auch im Alltag stark belastet. Die Studie zeigt, dass tildrakizumab helfen kann. Nach der Behandlung berichteten die Teilnehmenden nicht nur von weniger Juckreiz, Schmerzen und Schuppung der Haut[3][5]. Sie fühlten sich auch insgesamt wohler. Ihre Lebensqualität stieg messbar an. Besonders interessant ist, dass diese Besserungen schon früh beginnen und auch langfristig anhalten. Das zeigt sich daran, dass die Zufriedenheit mit der Behandlung nach über einem Jahr noch sehr hoch ist[3][5]. Für Menschen mit Schuppenflechte ist das eine wichtige Info, weil sie so Hoffnung auf ein besseres Leben mit ihrer Krankheit bekommen. Originaltitel: Patient-reported well-being in value-based routine care using tildrakizumab Link zur Quelle
  7. In der PSUMMIT-Jr-Studie wird untersucht, wie wirksam, sicher und verträglich die Medikamente **Ustekinumab** und **Guselkumab** bei Kindern und Jugendlichen mit aktiver juveniler Psoriasis-Arthritis sind. Beide Substanzen werden als Injektion unter die Haut (subkutan) verabreicht. Ziel ist es herauszufinden, wie gut diese Medikamente Entzündungen in den Gelenken sowie Hautsymptome lindern können, wie sie im Körper verteilt werden (Pharmakokinetik), ob sie unerwünschte Nebenwirkungen verursachen und ob der Körper Abwehrstoffe gegen das Medikament bildet (Immunogenität). Die Studie richtet sich an Teilnehmer zwischen 0 und 17 Jahren. **Ustekinumab** ist ein sogenannter monoklonaler Antikörper, der gezielt bestimmte Botenstoffe des Immunsystems (Interleukin-12/23) blockiert. Dadurch wird die Entzündungsreaktion bei Autoimmunerkrankungen gebremst. Ustekinumab wird bereits zur Behandlung von Schuppenflechte (Psoriasis) und psoriatischer Arthritis bei Erwachsenen eingesetzt. **Guselkumab** wirkt ähnlich, richtet sich aber spezifisch gegen das Interleukin-23 – einen weiteren wichtigen Signalstoff für Entzündungsprozesse im Körper. Auch Guselkumab ist für Erwachsene mit Psoriasis oder psoriatischer Arthritis zugelassen. Die Studie prüft verschiedene Dosierungen abhängig vom Gewicht des Kindes sowie unterschiedliche Behandlungsintervalle – je nachdem, ob bereits Gelenkschäden vorliegen oder nicht. Es werden sowohl Wirksamkeitsdaten als auch Sicherheitsdaten über einen Zeitraum von bis zu einem Jahr gesammelt. Originaltitel: A Phase 3 Multicenter, Open-label Study to Evaluate the Efficacy, Pharmacokinetics, Safety, and Immunogenicity of Subcutaneously Administered Ustekinumab or Guselkumab in Pediatric Participants With Active Juvenile Psoriatic Arthritis (PSUMMIT-Jr) Erkrankung: Juvenile psoriatische Arthritis Phase: III Firma: Janssen - Cilag International Art der Verabreichung: Injektion unter die Haut (subkutan) https://euclinicaltrials.eu/search-for-clinical-trials/?lang=en&EUCT=2023-507144-36-00
  8. In dieser Studie wird untersucht, wie viel von dem Wirkstoff **Bimekizumab** in die reife Muttermilch von stillenden Müttern übergeht, die mit Bimzelx® behandelt werden. Das Ziel ist es, genaue Konzentrationen des Medikaments zu verschiedenen Zeitpunkten nach der Injektion zu messen und so besser einschätzen zu können, wie viel davon ein gestilltes Kind aufnehmen könnte. Außerdem werden mögliche Nebenwirkungen bei den Müttern dokumentiert. **Bimekizumab** ist ein biotechnologisch hergestellter Antikörper, der gezielt bestimmte Entzündungsbotenstoffe (Interleukin-17A und -17F) hemmt. Er wird zur Behandlung chronisch-entzündlicher Erkrankungen wie Psoriasis (Schuppenflechte), Psoriasis-Arthritis, axialer Spondyloarthritis und Hidradenitis suppurativa eingesetzt. Die Substanz wird als Fertigspritze oder Fertigpen unter die Haut gespritzt. Originaltitel: A multicenter, open-label, prospective study to assess the concentration of bimekizumab in mature breast milk from mothers receiving treatment with Bimzelx® (bimekizumab) Erkrankung: Psoriasis-Arthritis, axiale Spondyloarthritis, Hidradenitis suppurativa, mittelschwere bis schwere Plaque-Psoriasis Phase: Phase I – Humanpharmakologie (andere) Firma: UCB Biopharma Art der Verabreichung: Injektion (Fertigspritze oder Fertigpen) https://euclinicaltrials.eu/search-for-clinical-trials/?lang=en&EUCT=2024-518689-29-00
  9. In Deutschland hat sich die Behandlung von Psoriasis stark verändert. Eine Studie hat die Entwicklung der Medikamente von 2010 bis 2022 analysiert. Die Prävalenz von Psoriasis stieg leicht von 2,6% auf 2,7%. Die Anzahl der Menschen, die Medikamente erhalten, erhöhte sich von 55% auf 57,4%. 2022 erhielten 46,2% der Patienten topische Behandlungen, 13% systemische Kortikosteroide, 6,7% nicht-biologische und 6,2% biologische Therapien. Der Einsatz biologischer Medikamente stieg um 449,8%. Trotz hoher Kosten sanken die Ausgaben für Biologika pro Person leicht. Adalimumab war das häufigste systemische Medikament. Originaltitel: Evolution of Drug Supply for Psoriasis from 2010 to 2022 - Real-World Claims Data Analysis in Germany. Link zur Quelle
  10. In dieser Studie wird der Wirkstoff **LY4100511 (auch bekannt als DC-853)** zur Behandlung von Erwachsenen mit mittelschwerer bis schwerer Plaque-Psoriasis untersucht. Ziel ist es, die Wirksamkeit und Sicherheit des Medikaments zu bewerten. Die Teilnehmer erhalten unterschiedliche Dosierungen oder ein Placebo, um herauszufinden, welche Dosis am besten wirkt und wie gut das Medikament vertragen wird. LY4100511 ist ein neuartiger Wirkstoff aus der Klasse der IL-17A-Inhibitoren. Das bedeutet, dass er gezielt einen Botenstoff im Immunsystem blockiert, der bei Psoriasis eine zentrale Rolle spielt. Durch diese Hemmung kann die Entzündungsreaktion in der Haut reduziert werden – das führt dazu, dass sich die typischen schuppigen und geröteten Stellen zurückbilden können. Das Medikament wird als **Tablette** eingenommen und richtet sich an Erwachsene zwischen 18 und über 65 Jahren mit ausgeprägter Schuppenflechte (Plaque-Psoriasis). Die Studie prüft vor allem den Anteil an Patienten, die nach zwölf Wochen eine deutliche Verbesserung ihrer Hautsymptome erreichen (PASI 75), sowie weitere Verbesserungen des Hautbildes und eventuelle Nebenwirkungen. Originaltitel: A Phase 2, Multicenter, Randomized, Double-Blind, Placebo-Controlled, Parallel-Group, Dose-Ranging Study of LY4100511 (DC-853) for the Treatment of Adult Participants with Moderate-to-Severe Plaque Psoriasis Erkrankung: Plaque-Psoriasis (Schuppenflechte) Phase: II Firma: Dice Therapeutics Inc. Art der Verabreichung: Tablette https://euclinicaltrials.eu/search-for-clinical-trials/?lang=en&EUCT=2024-512207-39-00
  11. Viele Menschen mit Schuppenflechte-Arthritis (PsA) haben zusätzlich Fibromyalgie (FM). Das macht die Diagnose und die Auswahl der Behandlung oft schwieriger, weil sich viele Symptome überschneiden. In einer großen Studie mit 1547 Erwachsenen hatten rund 16 Prozent beide Krankheiten gleichzeitig. Auffällig war: Wer beide Erkrankungen hatte, war häufiger weiblich, hatte öfter Antinukleäre Antikörper (ANA) im Blut und meistens einen höheren Body-Mass-Index (BMI). Die Entzündungswerte im Blut, vor allem das C-reaktive Protein (CRP), waren oft niedrig (unter 0,5 mg/dL). Die anderen Laborwerte wie Rheumafaktor waren ähnlich wie bei PsA ohne Fibromyalgie. Diese Unterschiede zeigen, dass es bei Menschen mit beiden Erkrankungen eine besondere Gruppe gibt. Wer also bei sich Anzeichen für beide Krankheiten erkennt, sollte das dem Arzt sagen. So kann die Behandlung besser angepasst werden und unnötige Immunsuppressiva könnten vermieden werden[1]. Originaltitel: Demographic Characteristics and Inflammatory Biomarker Profile in Psoriatic Arthritis Patients with Comorbid Fibromyalgia: A Cross-Sectional Study Link zur Quelle
  12. Menschen mit Psoriasis oder anderen Autoimmunerkrankungen machen sich oft Sorgen, ob Biologika das Risiko für neue oder wiederkehrende Krebserkrankungen erhöhen, vor allem wenn sie schon einmal Krebs hatten. Eine neue große Auswertung von 20 Studien kann hier zum Teil Entwarnung geben: Wer Biologika wie TNF-α-Hemmer, IL-12/23-Hemmer oder Vedolizumab einnimmt, hat kein höheres Krebsrisiko als Menschen, die herkömmliche Medikamente nutzen oder gar keine Therapie erhalten[1]. Gerade für Patientinnen und Patienten sowie Ärztinnen und Ärzte sind diese Ergebnisse beruhigend. Trotzdem gilt: Bei jedem Einzelnen sollte genau geschaut werden, ob eine Behandlung mit Biologika sinnvoll und sicher ist. Für neuere Biologika fehlen bisher noch ausreichende Daten. Am besten sprichst du also offen mit deiner Ärztin oder deinem Arzt über deine Krankengeschichte und alle Bedenken[1]. Originaltitel: Risk of new or recurrent cancer during treatment with biologics in patients with immune-mediated inflammatory diseases and previous cancer: a meta-analysis Link zur Quelle
  13. Menschen mit Schuppenflechte oder Psoriasis-Arthritis fragen sich oft, ob Übergewicht die Wirkung ihrer Medikamente beeinflusst. Eine neue Studie hat das nun genauer untersucht. Forschende haben 228 Erwachsene mit verschiedenen chronisch-entzündlichen Krankheiten beobachtet, darunter auch Menschen mit Psoriasis oder Psoriasis-Arthritis. Nach rund 16 Wochen zeigte sich: Etwa die Hälfte sprach auf die biologische Therapie an, egal ob sie übergewichtig waren oder nicht. Der Unterschied zwischen den Gruppen war nicht groß[1]. Andere Studien zeigen aber: Trotz guter Hautergebnisse gibt es bei Übergewichtigen oft noch eine Rest-Entzündung im Körper. Vor allem das Bauchfett scheint dabei eine Rolle zu spielen. Deshalb empfehlen viele Experten, neben der Therapie auch auf das Gewicht zu achten, um Entzündungen im Körper möglichst gering zu halten[5]. Originaltitel: Impact of Obesity on Treatment Response in Patients With Chronic Inflammatory Disease Receiving Biologic Therapy: Secondary Analysis of the Prospective Multicentre BELIEVE Cohort Study Link zur Quelle
  14. Menschen mit Psoriasis oder Psoriasis-Arthritis haben sehr häufig auch eine Lebererkrankung, die man MASLD nennt. MASLD steht für eine durch Stoffwechselprobleme verursachte Fettleber. Forschende nutzten MRT-Untersuchungen, um die Leber direkt sichtbar zu machen und nicht nur auf Blutwerte zu verlassen. Sie fanden heraus, dass etwa ein Fünftel der Betroffenen eine ernsthafte Leberentzündung hat. Das ist viel öfter als bei Menschen ohne Psoriasis[1][3]. Oft merken Betroffene davon nichts, denn die Leberwerte im Blut sehen meist normal aus. Das bedeutet: Selbst wenn die Blutuntersuchung in Ordnung ist, kann eine Fettleber vorliegen[1][2][3]. Gerade bei Menschen mit Übergewicht oder weiteren Stoffwechsel-Problemen sollte man die Leber deshalb öfter mit Bildgebung prüfen. Fazit: Menschen mit Psoriasis oder Psoriasis-Arthritis sollten wissen, dass ihre Leber öfter betroffen sein kann, auch wenn sie sich gesund fühlen[1][3][5]. Originaltitel: High prevalence of MASLD in psoriasis and psoriatic arthritis assessed with multiparametric magnetic resonance imaging Link zur Quelle
  15. ### Geschlechtsspezifische Unterschiede bei Psoriasisarthritis Psoriasisarthritis (PsA) ist eine chronische Entzündungskrankheit, die sowohl Gelenke als auch Haut betrifft. Studien zeigen, dass es geschlechtsspezifische Unterschiede gibt, die die Behandlung beeinflussen. **Klinische Merkmale:** - Frauen neigen dazu, periphere Arthritis sowie höhere Schmerzgrade zu erleben und haben oft stärkere funktionelle Einschränkungen. - Männer hingegen haben häufiger Beteiligung der Wirbelsäule, fortschreitende radiografische Veränderungen und schwerere Hauterkrankungen. **Behandlungsergebnisse:** Frauen reagieren oft weniger gut auf bestimmte Behandlungen wie TNF-Inhibitoren. Sie erreichen seltener niedrige Krankheitsaktivität und bleiben häufiger nicht bei der Therapie. **Komorbiditäten:** Depression und Fibromyalgie sind bei Frauen häufiger. Die Daten zu kardiovaskulären Risikofaktoren sind unklar. Erkennen und Ansprechen dieser Unterschiede ist wichtig, um auf die individuellen Bedürfnisse der Patienten eingehen zu können. Originaltitel: Unveiling Sex-Related Variability in Psoriatic Arthritis: A Call for Personalized Care Link zur Quelle
  16. Wenn Menschen mit Psoriasis-Arthritis oder axialer Spondyloarthritis ihr erstes TNF-Hemmer-Medikament (TNFi) absetzen müssen, stehen Ärzte vor einer Wahl: Wechseln sie zu einem anderen TNFi (Zyklus-Strategie) oder probieren sie ein Medikament mit anderem Wirkprinzip, zum Beispiel einen IL-17-Hemmer (Swap-Strategie)? Studien zeigen, dass beide Methoden ähnlich gut wirken, was die Beibehaltung des Medikaments angeht[3][4]. Allerdings gibt es Hinweise, dass der Wechsel zu einer neuen Wirkstoffklasse, also ein Swap, oft etwas erfolgreicher ist, besonders was die Langzeitwirkung betrifft[5]. Für Männer mit Psoriasis-Arthritis kann ein Wechsel zu IL-17-Hemmern jedoch das Risiko für Therapieversagen leicht erhöhen[2]. Am Ende entscheiden häufig Begleiterkrankungen, wie stark die Gelenkentzündungen sind oder ob man andere Medikamente wie Kortison nimmt, darüber, welche Strategie am besten passt[4]. Kurz gesagt: Beide Wege sind möglich, oft ist aber der Wechsel zu einer neuen Medikamentenklasse einen Versuch wert. Originaltitel: Cycle versus swap strategy after TNFi discontinuation in psoriatic arthritis and axial spondyloarthritis: a quasi-experimental study Link zur Quelle
  17. Frauen bekommen Psoriasis meist früher als Männer, im Schnitt mit 37 Jahren, Männer erst mit 40. Bei Menschen mit früher Psoriasis bekommen Männer öfter starke Medikamente wie Tabletten oder Biologika, Frauen seltener. Männer fangen damit auch schneller an. Bei Psoriasis, die erst später auftritt, sieht man diesen Unterschied zwischen Männern und Frauen nicht. Ganz egal ob Mann oder Frau: Wer die Krankheit früh bekommt, startet meist auch früher mit einer Lichttherapie. Die Forscher meinen, dass es wichtig ist, bei der Behandlung darauf zu achten, ob jemand jung oder älter ist, wenn die Schuppenflechte anfängt, und ob er männlich oder weiblich ist. So kann die Therapie besser angepasst werden[2]. Originaltitel: Exploring the Impact of Gender and Age of Onset on Psoriasis Treatment Management Link zur Quelle
  18. Psoriasis ist nicht nur eine Hautsache. Die Erkrankung bringt oft Schlafprobleme mit sich, weil Juckreiz und Schmerzen das Ein- und Durchschlafen erschweren. Über 85 Prozent der Betroffenen berichten, dass sie schlecht schlafen können[1]. Das wiederum wirkt sich auch auf die Psyche aus: Wer schlechter schläft, hat ein erhöhtes Risiko für Ängste und Depressionen[1][3]. Die aktuelle Forschung zeigt, dass schlechter Schlaf und seelische Belastungen bei Menschen mit Psoriasis eng zusammenhängen und sich gegenseitig verstärken können[1][3]. Neben dem Juckreiz kann auch die Entzündung im Körper das Schlafzentrum beeinflussen. Die Studienmacher empfehlen deshalb, dass Ärzte und Patienten beim Thema Psoriasis auch immer den Schlaf im Blick haben sollten – und offen darüber sprechen[2][3]. So kann gemeinsam nach Lösungen gesucht werden, um die Lebensqualität zu verbessern. Originaltitel: The Impact of Psoriasis on Sleep Quality: Examining the Relationship Between Psoriasis, Sleep, and Mental Health Link zur Quelle
  19. In dieser Studie wurde das Medikament si-544 bei Erwachsenen mit Psoriasis vulgaris (Schuppenflechte) oder Psoriasis-Arthritis untersucht. Ziel der Studie war es, die Sicherheit und Verträglichkeit von si-544 zu prüfen und erste Hinweise auf die Wirksamkeit zu erhalten. Die Teilnehmer erhielten entweder das Prüfmedikament oder ein Placebo, ohne zu wissen, welche Behandlung sie bekamen (doppelblind). Insgesamt nahmen 45 Erwachsene an verschiedenen Standorten in Europa teil. Die untersuchte Substanz si-544 ist ein neuartiges Medikament, das gezielt einen bestimmten Kaliumkanal (Kv1.3) auf Immunzellen blockiert. Dieser Kanal spielt eine wichtige Rolle bei Autoimmunerkrankungen wie Schuppenflechte und Psoriasis-Arthritis, weil er an der Aktivierung bestimmter T-Zellen beteiligt ist. Durch die Blockade dieses Kanals soll die übermäßige Entzündungsreaktion im Körper gebremst werden – ohne das gesamte Immunsystem lahmzulegen. Si-544 wird als Injektion unter die Haut verabreicht und zeigte in bisherigen Studien eine gute Verträglichkeit sowie keine schwerwiegenden Nebenwirkungen. Originaltitel: A multicenter, Phase 1b, double-blind, placebo-controlled study to evaluate the safety and tolerability, and the efficacy of si-544 in adults with psoriasis vulgaris or psoriatic arthritis Erkrankung: Psoriasis vulgaris (Schuppenflechte), Psoriasis-Arthritis Phase: 1b Firma: selectION Therapeutics GmbH Art der Verabreichung: Injektion (subkutan) https://euclinicaltrials.eu/search-for-clinical-trials/?lang=en&EUCT=2023-507393-40-00
  20. No abstract supplied.Weiterlesen
  21. Psoriasis is an inflammatory skin disease, and current treatments have their own limitations, including moderate treatment effectiveness, poor compliance, and potential safety risks, etc. Therefore, the primary focus of this study is to explore novel molecular targets and improve the diagnosis and treatment of psoriasis patients. In this study, comprehensive bioinformatics analysis was performed on the expression profiles of tissue samples from patients with psoriasis in the clinical trial of TYK2/JAK1 inhibitor treatment (NCT02310750). Weighted gene co-expression network analysis (WGCNA) and least absolute shrinkage and selection operator (LASSO) regression were performed to identify characteristic genes and construct the diagnostic models. Gene set enrichment analysis (GSEA) was used to identify the biological processes of psoriasis characteristic gene sets. GO and KEGG pathway analysis were combined to elucidate the potential biological significance of differentially expressed genes (DEGs). The accuracy of biomarker identification was further validated using immune cell infiltration and receiver operating characteristic (ROC) curves based on external data (GSE6710\GSE30999\GSE14905). A total of 5 genes (DEFB103A, OAS3, OASL, SAMD9, STAT1) were co-identified as characteristic genes in psoriasis progression and treatment. The feature of the immune cell infiltration was highly consistent with association of characteristic biomarkers with immune cells. A total of 14 up-regulated genes and 5 down-regulated genes were identified in respective modules (AUC NL/LS = 0.9783; AUC pre/post = 0.9395; AUC external = 0.9469). In addition, 8 genes (DEFB103A, OASL, HERC6, ISG15, MKI67, MX1, MXD1, SCO2) were considered to have statistically significant differences in sensitivity of short-term treatment for psoriasis. The research findings provide an understanding of the role of novel biomarkers and offer a perspective for further in-depth investigation into the progression and treatment of psoriasis.Weiterlesen
  22. Psoriasis is a chronic inflammatory skin disease whose main manifestation is scaly and erythematous plaques. The pathogenesis is complex, including genetic and environmental factors. In recent years, epigenetic modifications, which means changing in gene expression instead of altering the DNA sequence, have been gradually studied by scholars as an important mechanism in psoriasis pathogenesis. The clinical application of epigenetics in psoriasis is promising with its potential as diagnostic biomarkers, predictors of disease progression, and targets for treatment. This review reveals the role of epigenetics in the pathogenesis of psoriasis and its contribution to clinical treatment for patients with psoriasis.Weiterlesen

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