Alle Inhalte erstellt von Redaktion
-
Oral lichen planus in a patient treated with anti-CD20 monoclonal antibodies.
No abstract supplied.Weiterlesen
-
Dithranoltherapie bei Psoriasis: eine Pilotstudie zur in vivo konfokalen Laserscanmikroskopie
Dithranol hilft bei Schuppenflechte schon nach kurzer Zeit. Eine neue Pilotstudie hat gezeigt, dass sich die Haut nach acht Tagen Behandlung deutlich verbessert hat. Die obere Hautschicht wird um etwa zwei Drittel dünner, Verhornungen gehen fast zur Hälfte zurück, und auch Entzündungen nehmen messbar ab[1]. Dabei wurden die Hautveränderungen mithilfe eines speziellen Lasers (in vivo konfokale Laserscanmikroskopie) untersucht, der die Zellen der Haut sichtbar macht – ganz ohne Gewebeproben. Dithranol hemmt das übermäßige Wachstum der Hautzellen und bremst Entzündungen[2]. Nebenwirkungen wie Hautreizungen sind möglich, verschwinden aber mit der Zeit oft wieder. Dithranol ist eine alte, aber immer noch wirksame Salbe gegen Psoriasis, besonders für Stellen, wo moderne Mittel nicht helfen. Originaltitel: Dithranoltherapie bei Psoriasis: eine Pilotstudie zur in vivo konfokalen Laserscanmikroskopie Link zur Quelle
-
Schambezogene Störungen bei Patienten mit atopischer Dermatitis und Psoriasis – Eine explorative, querschnittliche Interviewstudie zur Prävalenz und den Korrelaten der körperdysmorphen Störung und der sozialen Angststörung
Viele Menschen mit Psoriasis oder Neurodermitis schämen sich für ihre Haut, manchmal sogar mehr, als sie unter den Symptomen selbst leiden[1][2]. Besonders Frauen und Jüngere fühlen diese Scham stärker[1]. Wer stark an Depressionen leidet oder sein Leben als wenig lebenswert empfindet, empfindet meist auch mehr Scham wegen der Haut[1]. Ob jemand Psoriasis oder Neurodermitis hat, macht dabei kaum einen Unterschied; in beiden Gruppen ist die „Haut-Scham“ ähnlich verbreitet[1]. Je schwerer die Erkrankung, desto intensiver ist oft die Scham[1][5]. Diese Scham kann das Selbstbewusstsein und das Wohlbefinden deutlich verschlechtern und sogar wichtiger für die Lebensqualität sein als Depression oder Angst[1][2]. Es hilft, über die Scham zu sprechen und sich Unterstützung zu holen. Psychosoziale Hilfe kann wichtig sein, um die Lebensqualität zu verbessern[1]. Originaltitel: Shame‐related disorders in patients with atopic dermatitis and psoriasis – An exploratory, cross‐sectional interview study on the prevalence and correlates of body dysmorphic disorder and social anxiety disorder Link zur Quelle
-
Beeinträchtigte kardiorespiratorische Fitness bei Psoriasis-Arthritis: Erkenntnisse aus kardiopulmonalen Belastungstests
Viele Menschen mit Psoriasis-Arthritis haben eine schlechtere Ausdauer als gesunde Gleichaltrige[1][3]. In einer Studie mit 80 Betroffenen hatten 41 Prozent eine eingeschränkte Herz-Lungen-Fitness[1]. Das wurde durch einen Belastungstest gemessen. Die Forscher fanden heraus: Je aktiver die Erkrankung und je ungünstiger das Verhältnis von Taille zu Hüfte, desto niedriger war die Ausdauer[1]. Wer sich im Alltag viel bewegt, schneidet beim Test besser ab. Auch das persönliche Belastungserleben beeinflusst die Fitness[1]. Die Ergebnisse zeigen: Es ist wichtig, sich regelmäßig zu bewegen und auf das Gewicht zu achten. Das hilft nicht nur der Ausdauer, sondern auch dem allgemeinen Wohlbefinden. Originaltitel: Impaired cardiorespiratory fitness in psoriatic arthritis: insights from cardiopulmonary exercise testing Link zur Quelle
-
Grenzen | Forschungsfortschritte zu Verbindungen der traditionellen chinesischen Medizin bei autoimmunbedingten Hauterkrankungen
Forscher haben untersucht, wie chinesische Heilpflanzen bei Krankheiten wie Psoriasis wirken können[2][1]. Viele dieser Krankheiten entstehen durch eine fehlgeleitete Abwehr im Körper. Die bisherige Behandlung wirkt oft nicht gut und kann starke Nebenwirkungen haben[2][1]. BESTIMMTE Pflanzenstoffe wie **Curcumin**, **Resveratrol** oder **Berberin** können die Entzündung senken und das Immunsystem regulieren. Sie steuern dabei wichtige Signalwege im Körper[2][1]. Neue Mischungen aus mehreren Pflanzenstoffen helfen, den Schutz der Haut wiederherzustellen oder Immunzellen ins Gleichgewicht zu bringen[2][1]. Damit die Wirkstoffe besser im Körper ankommen, werden sie oft in winzige Teilchen verpackt[2]. Das verbessert die Wirkung und Stabilität. Erste Studien zeigen, dass die Stoffe auch bei Vitiligo oder Sjögren-Syndrom hilfreich sein könnten. Chinesische Heilmittel liefern also neue Ideen für sanfte Therapien. Noch sind weitere Tests am Menschen nötig, aber die Forschung geht voran[2][1]. Originaltitel: Frontiers | Research progress on traditional Chinese medicine compounds in autoimmune-related skin diseases Link zur Quelle
-
Der Einfluss der bariatrischen Chirurgie auf die Entwicklung und das Fortschreiten dermatologischer Erkrankungen: Eine narrative Übersicht - Dermatologie und Therapie
Bariatrische Operationen helfen vielen stark übergewichtigen Menschen, schnell viel Gewicht zu verlieren[1][2][3]. Das kann aber nicht nur die allgemeine Gesundheit verbessern, sondern hat auch Auswirkungen auf die Haut[1][2][3]. Nach der OP berichten viele Patienten, dass sich ihre Psoriasis, Akne oder andere Hautprobleme bessern[1][3]. Besonders Psoriasis und Hidradenitis suppurativa gehen oft zurück[1][3]. Gleichzeitig treten neue Hautprobleme auf, zum Beispiel große Hautlappen, Trockenheit, Juckreiz oder Haarausfall, weil die Haut mit dem raschen Gewichtsverlust nicht klarkommt und wichtige Nährstoffe manchmal fehlen[1][2][3]. Über 75 Prozent aller Operierten zeigen nach der OP irgendeine Veränderung der Haut[1]. Wichtig ist deshalb, regelmäßig die Haut zu kontrollieren und bei Problemen früh einen Hautarzt aufzusuchen[1][3]. Auch Cremes, gesunde Ernährung und in manchen Fällen eine Hautstraffung helfen, die Lebensqualität zu verbessern[1][3]. Originaltitel: The Impact of Bariatric Surgery on the Development and Progression of Dermatologic Diseases: A Narrative Review - Dermatology and Therapy Link zur Quelle
-
Risiko einer Psoriasis-Arthritis bei Psoriasis-Patienten, die Anti-IL-23 vs. Anti-IL-17 erhalten: Vergleich von Medikamentenklassen und einzelnen Wirkstoffen
Menschen mit Schuppenflechte haben ein erhöhtes Risiko, auch eine Psoriasis-Arthritis zu bekommen. Neue Studien zeigen, dass Medikamente, die auf den Botenstoff **Interleukin-23 (IL-23)** wirken, dieses Risiko senken können. Wer stattdessen einen Blocker gegen **Interleukin-17 (IL-17)** bekommt, hat ein höheres Risiko, an Psoriasis-Arthritis zu erkranken[1][2][4]. Im Vergleich: Nach fünf Jahren erkrankten rund 12 Prozent der IL-23-Behandelten an Psoriasis-Arthritis, aber 20 Prozent der IL-17-Behandelten[1]. Die Forscher haben verschiedene Medikamente miteinander verglichen. IL-23-Blocker wie Guselkumab, Risankizumab und Tildrakizumab schnitten deutlich besser ab als IL-17-Blocker wie Secukinumab und Ixekizumab[1]. Das geringere Risiko trat bei verschiedenen Altersgruppen, Frauen, Männern und auch bei unterschiedlichen Hauttypen auf[2]. Aber: Ob IL-23-Blocker die Entwicklung von Psoriasis-Arthritis wirklich verhindern, ist noch nicht endgültig bewiesen[4]. Originaltitel: Psoriatic arthritis risk in psoriasis patients receiving anti-IL-23 vs anti-IL-17: comparison of drug classes and individual agents Link zur Quelle
-
Wirksamkeit und Zufriedenheit mit Risankizumab in der Praxis zur Behandlung von Psoriasis-Arthritis bei Patienten ohne Biologika-Vorbehandlung: Eine Bevölkerungsumfrage in den USA und Europa.
Risankizumab hilft vielen Menschen mit Psoriasis-Arthritis gut, auch wenn sie vorher keine Biologika bekommen haben[1]. Die meisten Patientinnen und Patienten berichten schon nach der Behandlung über weniger Gelenkschmerzen und weniger Müdigkeit[1]. Wenn man Dactylitis oder Entzündungen an den Sehnenansätzen hatte, waren sie oft nach der Behandlung verschwunden (Dactylitis bei 82 %, Enthesitis bei 90 %)[1]. Außerdem hat sich die betroffene Hautfläche deutlich verringert (durchschnittlich um 10 %)[1]. Sowohl die Patientinnen und Patienten als auch ihre Ärztinnen und Ärzte waren sehr zufrieden mit dem Ergebnis[1]. Originaltitel: Real-World Effectiveness and Satisfaction with Risankizumab for the Treatment of Psoriatic Arthritis in Biologic-Naïve Patients: A Population Survey in the United States and Europe. Link zur Quelle
-
Curcumin bei entzündlichen Komplikationen: Therapeutische Anwendungen und klinische Evidenz
Curcumin, der gelbe Stoff aus der Kurkuma-Wurzel, wird seit Jahrhunderten als Gewürz und Naturheilmittel in Asien genutzt[1]. Studien zeigen, dass Curcumin Entzündungen im Körper hemmen kann, zum Beispiel bei Krankheiten wie Psoriasis, Arthritis, Asthma oder Darmproblemen[1][2]. Es kann dazu beitragen, typische Entzündungswerte zu senken und Beschwerden zu lindern[2]. Curcumin wirkt, indem es wichtige Botenstoffe der Entzündung hemmt und so das Gleichgewicht im Immunsystem wiederherstellt[2][3]. Allerdings: Viele dieser Ergebnisse stammen aus Labortests oder kleinen Studien. Die Forschung braucht noch mehr große Untersuchungen, bevor Ärztinnen und Ärzte Curcumin klar empfehlen können[1][3]. Trotzdem zeigt Curcumin als Nahrungsergänzung oder Zusatz zur Therapie schon jetzt vielversprechende Ansätze[2]. Originaltitel: Curcumin in Inflammatory Complications: Therapeutic Applications and Clinical Evidence Link zur Quelle
-
Rolle von Glucagon-ähnlichen Peptid-1-Rezeptoragonisten in der Immunzellbiologie und bei Autoimmun-/Autoinflammatorischen Erkrankungen
GLP-1-Rezeptor-Agonisten, ursprünglich zur Behandlung von Typ-2-Diabetes und Adipositas entwickelt, wirken nicht nur auf den Blutzucker und das Gewicht[2][5]. Neuere Studien zeigen, dass diese Medikamente auch das Immunsystem beeinflussen und Entzündungen im Körper dämpfen können[1][4]. Besonders interessant: GLP-1 wirkt im Gehirn und aktiviert dort eine Art "Bremse" für überschießende Entzündungen[1]. Auch bestimmte Immunzellen im Darm werden durch GLP-1-Rezeptor-Agonisten reguliert, was hilft, Entzündungen in Darm und anderen Organen zu verringern[3]. Das ist spannend für Menschen mit Autoimmun- oder Entzündungskrankheiten wie Psoriasis, Rheuma oder chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen. Ob und wie stark diese Medikamente auch bei Psoriasis helfen, ist noch in der Forschung. Die Richtung ist aber klar: GLP-1-Rezeptor-Agonisten könnten zukünftig mehr sein als nur Blutzucker-Senker – möglicherweise auch eine neue Option für weniger Entzündungen und geregeltes Immunsystem[1][3]. Originaltitel: Roles of glucagon-like peptide 1 receptor agonists in immune cell biology and autoimmune/autoinflammatory diseases Link zur Quelle
-
Zusammenhänge zwischen gängigen Ernährungsweisen und entzündlichen Hauterkrankungen: A M | CCID
Beliebte Diäten wie vegetarisch, glutenfrei oder kalorienreduziert wirken sich unterschiedlich auf entzündliche Hautkrankheiten wie Psoriasis oder Psoriasis-Arthritis aus. Eine aktuelle Studie zeigt: Eine streng kalorienreduzierte Ernährung kann das Risiko für Psoriasis-Arthritis leicht erhöhen, während vegetarische oder glutenfreie Diäten keinen klaren Einfluss auf diese Krankheiten zeigen[2]. Die Mittelmeerdiät kann dagegen hilfreich sein. Sie setzt auf viel Gemüse, Obst, Vollkorn und gesunde Fette und bringt viele antioxidative und entzündungshemmende Stoffe mit. Menschen, die sich so ernähren, berichten oft über weniger schwere Symptome bei Psoriasis und anderen entzündlichen Hautleiden[3]. Fazit: Spezielle Diäten sind kein Wundermittel gegen Psoriasis, aber ausgewogen und eher mediterran zu essen, kann Entzündungen abmildern und das Wohlbefinden unterstützen[3][5]. Originaltitel: Associations between Popular Diets and Inflammatory Skin Diseases: A M | CCID Link zur Quelle
-
Stress in der frühen Kindheit und das Risiko, an Psoriasis zu erkranken: eine Kohortenstudie.
Stress in den ersten Lebensjahren, vor allem durch Veränderungen in der Familie wie Trennung, Scheidung oder neue Geschwister, kann das Risiko für Psoriasis später deutlich erhöhen[1][2][3][5]. Besonders Kinder, die im ersten Lebensjahr so einen Umbruch erleben, haben etwa ein drei- bis vierfach höheres Risiko als andere[2][3][5]. Die Forschenden erklären das damit, dass kleine Kinder auf Stress besonders sensibel reagieren. Ihr Körper schüttet dann mehr Stresshormone wie Cortisol aus, was das Immunsystem beeinflusst und die Entstehung von Autoimmunerkrankungen wie Psoriasis begünstigen kann[2][5]. Die Ergebnisse stammen aus einer großen schwedischen Studie. Auch wenn die Daten überwiegend aus Schweden kommen, zeigt die Studie: Ein sicheres und stabiles Umfeld ist für die gesunde Entwicklung der Kinderhaut sehr wichtig[2][5]. Originaltitel: Early childhood stress and the risk of developing psoriasis: a cohort study. Link zur Quelle
-
Eine Immunpeptidomanalyse zeigt, dass SERPINB3 ein Autoantigen ist, das ekzematisierte Psoriasis verursacht.
Forscher haben ein wichtiges Protein entdeckt, das eine spezielle Form von Psoriasis antreibt: SERPINB3. Dieses Protein spielt eine zentrale Rolle bei der "ekzematisierten Psoriasis", einer Unterform der Schuppenflechte. Bei dieser besonderen Variante reagiert das Immunsystem auf körpereigene Strukturen. Die Forscher fanden heraus, dass SERPINB3 besonders stark in den betroffenen Hautstellen vorkommt. Hautzellen produzieren dieses Protein vermehrt, wenn zwei verschiedene Entzündungssignale zusammenwirken. Im Tierversuch verstärkte das Protein die Entzündung und veränderte die Immunantwort. Bei Menschen mit ekzematisierter Psoriasis vermehrten sich die T-Zellen der Haut als Reaktion auf SERPINB3. Diese Reaktion trat weder bei klassischer Plaque-Psoriasis noch bei reinem Ekzem auf. SERPINB3 gehört zu einer Proteinfamilie, die bereits mit Autoimmunreaktionen bei Psoriasis in Verbindung gebracht wurde[1][2]. Aus SERPINB3 kann durch Spaltung das Protein Pso p27 entstehen, das Entzündungen verstärkt[2]. Diese Entdeckung könnte helfen, verschiedene Psoriasis-Formen besser zu unterscheiden und gezielter zu behandeln. Sie zeigt, dass ekzematisierte Psoriasis eine eigenständige Form mit besonderen Merkmalen ist. Originaltitel: Immunopeptidome analysis reveals SERPINB3 as an autoantigen driving eczematized psoriasis. Link zur Quelle
-
Psoriasis-Arthritis: Strategiegestaltung der Behandlung
Die Behandlung von **Psoriasis-Arthritis** hat sich in den letzten Jahren stark verbessert[2][3]. Heute gibt es viele neue Medikamente, die gezielt gegen Entzündungen wirken und die Beschwerden lindern[3][4]. Biologika, also spezielle Eiweiß-Medikamente, gelten jetzt oft als erste Wahl, wenn du noch keine Therapie hattest[1][5]. Manche dieser Mittel sind Spritzen, andere sind Tabletten[3][4]. Weil Psoriasis-Arthritis oft mit anderen Krankheiten wie Herzproblemen oder Diabetes zusammen auftritt, achten Ärzte jetzt mehr auf begleitende Beschwerden[2]. Die Forschung sucht weiter nach Mitteln, die noch besser helfen und dabei weniger Nebenwirkungen haben[4]. Für dich bedeutet das, dass die Chancen steigen, ein Medikament zu finden, das zu deinem Alltag passt und deine Lebensqualität verbessert[1]. Am Welt-Psoriasis-Tag 2025 steht vor allem im Fokus, wie wichtig eine gute Rundum-Behandlung ist. Auch wenn schon viel erreicht wurde, gibt es noch offene Fragen zu den Ursachen der Krankheit. Darum bleibt die Suche nach neuen Therapien wichtig[2][6]. Originaltitel: Psoriatic arthritis: strategy shaping treatment Link zur Quelle
-
Wirkung einer Behandlungsstrategie mit Golimumab, Methotrexat und Kortikosteroiden im Vergleich zu Methotrexat und Kortikosteroiden bei früher, unbehandelter Psoriasis-Arthritis (GOLMePsA): eine monozentrische, doppelblinde, randomisierte Kontrollstudie m
Golimumab zusammen mit Methotrexat und Kortison hilft bei früher, unbehandelter Psoriasis-Arthritis nicht besser als nur Methotrexat und Kortison. Beide Gruppen hatten nach 24 Wochen ähnliche Verbesserungen beim Krankheitsverlauf. Allerdings mussten Patienten ohne Golimumab öfter zusätzliches Kortison bekommen. Nach einem Jahr waren die Ergebnisse in beiden Gruppen weiterhin stabil. Es traten keine schweren oder überraschenden Nebenwirkungen auf[4]. Originaltitel: Effect of a treatment strategy utilising golimumab, methotrexate and corticosteroids versus methotrexate and corticosteroids in early, untreated psoriatic arthritis (GOLMePsA): a single-centre, double-blind, parallel-group, randomised controlled trial Link zur Quelle
-
Efficacy of Biologics for the Treatment of Moderate-To-Severe Plaque Psoriasis in the Asian Population: A Systematic Review and Network Meta-Analysis.
Many biologic therapies are available for moderate-to-severe plaque psoriasis. A systematic literature review and network meta-analysis (NMA) was conducted to compare the efficacy of the interleukin (IL)-23 inhibitor, tildrakizumab, with other biologics at up to 28 weeks of treatment. The literature search was conducted on January 22, 2024, searching MEDLINE, Embase, and CENTRAL for randomized controlled trials (RCTs) investigating the comparative efficacy and safety of biologics in adult Asian patients with moderate-to-severe plaque psoriasis. NMAs were conducted for ≥ 75%, ≥ 90%, and 100% reduction in Psoriasis Area and Severity Index score (PASI 75, 90, and 100) and achieving a Physician Global Assessment (PGA) score of 0 or 1 after the induction period (12 and 16 weeks) and mid-term (28 weeks) follow-up. NMAs were conducted using the Bayesian framework outlined in the National Institute of Clinical Excellence guidelines. Nineteen RCTs conducted in China, Japan, Korea, and Taiwan with 11 different biologics were included. At Week 12, tildrakizumab had lower efficacy compared to other biologics. Between Weeks 12 and 28, the proportion of patients achieving PASI 75/90/100 with tildrakizumab increased from 60.77% to 81.84%, from 38.54% to 71.23%, and from 6.97% to 22.64%, respectively. At Week 28, tildrakizumab efficacy was comparable to other biologic therapies studied here, including tumor necrosis factor-alpha (TNFα), IL-17, IL-12/IL-23, and other IL-23 inhibitors. The efficacy of tildrakizumab improved over time, which underscores the importance of evaluating the sustained efficacy of tildrakizumab over the long term. Combined with low dosing frequency, tildrakizumab offers an effective treatment option for patients with moderate-to-severe plaque psoriasis.Weiterlesen
-
Emerging biological therapies for psoriatic arthritis: A systematic review
No abstract supplied.Weiterlesen
-
Evaluating the Role of Disease Duration in Systemic Therapy Response Among Patients with Moderate-to-Severe Psoriasis.
BackgroundPsoriasis is a chronic immune-mediated inflammatory disease. Systemic therapy is usually applicable to patients who have failed topical treatment or phototherapy, but the value of early systemic therapy remains unclear.PurposeThis study aimed to evaluate the impact of disease duration on the clinical efficacy and patients reported outcomes in moderate to severe psoriasis patients treated with systemic agents.MethodsOur research was based on the SPEECH, an observational, prospective, multicenter registry. Adult patients with moderate to severe psoriasis receiving systemic therapy (including biologics, methotrexate or acitretin) were divided into groups based on disease duration: <2 years, 2~10 years, and ≥10 years. The clinical efficacy was assessed using PASI (Psoriasis Area and Severity Index), BSA (Body Surface Area), PGA (Physician Global Assessment). The Dermatology Life Quality Index (DLQI), PtGA (Patient Global Assessment) and the Hospital Anxiety and Depression Scale (HADS) were used to assess the patients reported outcomes. The treatment outcomes were analyzed at 3 months and 6 months. Using multiple logistic regression to analyze the differences between patients with different disease duration, and conducting subgroup analysis and sensitivity analysis to test the robustness of the research results.ResultsA total of 1908 patients who met the criteria were included in the analysis. After 3 months of treatment, the PASI75 response rates for the three groups of patients (<2 years, 2-10 years, and ≥10 years) were 55%, 55% and 60%, respectively all p value >0.05. No significant differences were observed among the three groups in the rates of achieving BSA <1/3, PGA 0/1, DLQI 0/1, PtGA 0/1, HADS-A = 0, and HADS-D = 0. Notably, these outcomes still showed no significant differences at 6 months. Subgroup and sensitivity analyses also yielded consistent results.ConclusionDisease duration does not significantly affect clinical efficacy or patients reported outcomes in patients with moderate-to-severe psoriasis receiving systemic therapy. These results indicate that early systemic therapy does not improve treatment outcomes in real clinical settings, thereby supporting the continued efficacy of step-up treatment strategy and providing novel insights into clinical practice management.Weiterlesen
-
Hypothalamic pituitary adrenal axis hormone changes during IL-17A inhibition with secukinumab in patients with psoriasis.
PurposeSecukinumab, an interleukin-17 A (IL-17 A) inhibitor, is an approved treatment for psoriasis, but effects on the hypothalamic pituitary adrenal (HPA) axis are unknown.MethodsIn a 16-week randomized controlled trial, 105 patients with psoriasis received secukinumab at either 300 or 75 mg. Plasma levels of IL-17 A, cortisol, adrenocorticotropic hormone, prolactin, dehydroepiandrosterone and perceived stress using Perceived Stress Scale (PSS-10) were measured at baseline and every four weeks. Treatment response was assessed using Psoriasis Area and Severity Index (PASI).ResultsBoth dosage groups showed significant increases in IL-17 A and cortisol, with no differences between groups. Cortisol increased by approximately 33 %, indicating activation of HPA axis. Changes in cortisol did not correlate with PASI. PSS-10 inversely correlated with cortisol at baseline, and shifted positive during follow-up.ConclusionSecukinumab treatment in psoriasis is accompanied by HPA axis activation. Further studies are needed to determine the duration, mechanisms, and magnitude of this activation.Weiterlesen
-
Amelioration of imiquimod-induced psoriasis in the mice model by topical delivery of phosphodiesterase 4 inhibitor roflumilast incorporated nanoemulgel.
Several clinical trials on repurposing of roflumilast are in progress, majorly focused on the potential treatment for psoriasis and atopic dermatitis like inflammatory skin diseases. Therefore, the current research focuses on formulation and in vivo evaluation of repurposed drug roflumilast loaded nanoemulgel for topical management of psoriasis. The roflumilast loaded nanoemulsion was prepared by spontaneous nanoemulsification method. The optimized roflumilast nanoemulsion has shown droplet size of found to be 10.92 ± 0.15 nm, PDI < 0.3. The optimized nanoemulsion was further converted into gel referred as nanoemulgel. The prepared nanoemulgel has shown pseudoplastic shear thinning behaviour with pH value ranging between the skin pH while the content of roflumilast (%) was found >95%. Ex vivo permeation study of roflumilast nanoemulgel showed significantly higher skin retention of roflumilast (**p < 0.01) compared to free roflumilast gel. The antipsoriatic potential of roflumilast nanomulgel has been evaluated in psoriasis model of BALB/c mice. The levels of pro-inflammatory cytokines including IL-17, IL-22, IL-23 and TNF-α in skin homogenates of mice group treated with roflumilast nanoemulgel showed significant reduction compared to negative control. Furthermore, the histopathology of mice skin treated with topical roflumilast nanoemulgel showed reduced psoriatic lesions. The study findings clearly demonstrated the effectiveness roflumilast loaded nanoemulgel (0.1% w/w) for the topical management of psoriasis in mice.Weiterlesen
-
Hormonelle Veränderungen der Hypothalamus-Hypophysen-Nebennierenrinden-Achse während der IL-17A-Hemmung mit Secukinumab bei Patienten mit Psoriasis.
Secukinumab ist ein Medikament gegen Psoriasis, das gezielt IL-17A hemmt. Ein aktueller Test mit 105 Patienten zeigt: Wer Secukinumab bekommt, hat nach 16 Wochen deutlich mehr Cortisol im Blut, etwa ein Drittel mehr als vor der Therapie. Das bedeutet, die körpereigene Stressachse, die HPA-Achse, wird aktiviert. Interessant ist, dass die Cortisoländerungen nicht direkt mit dem Schweregrad der Schuppenflechte zusammenhängen. Die wahrgenommene Stressbelastung hat zu Beginn wenig mit dem Cortisolwert zu tun, später jedoch einen Zusammenhang. Ob und wie lange diese HPA-Aktivierung anhält, sollen weitere Studien klären[1]. Originaltitel: Hypothalamic pituitary adrenal axis hormone changes during IL-17A inhibition with secukinumab in patients with psoriasis. Link zur Quelle
-
Schambezogene Störungen bei Patienten mit atopischer Dermatitis und Psoriasis – Eine explorative, querschnittliche Interviewstudie zur Prävalenz und den Korrelaten der körperdysmorphen Störung und der sozialen Angststörung
Menschen mit Psoriasis oder Neurodermitis schämen sich oft für ihre Haut. Diese Scham ist nicht nur unangenehm, sie beeinflusst das Leben stärker als die eigentlichen Symptome der Krankheit[1][2]. Viele Betroffene fühlen sich wegen sichtbarer Flecken ausgegrenzt, falsch beurteilt oder sogar gemieden. Manche ziehen sich zurück, weil sie Angst vor Ablehnung haben[3][4]. Forscher haben herausgefunden, dass gerade Hautscham die Lebensqualität am meisten verschlechtert – noch mehr als Depressionen oder Angst[1][5]. Jüngere Menschen und Frauen erleben Scham besonders stark. Bei Psoriasis hilft es wenig, wie lange man die Krankheit hat – entscheidend ist, wie schlimm man die eigenen Symptome findet[1]. Wer sich für seine Haut schämt, verliert oft Selbstvertrauen, fühlt sich weniger attraktiv und meidet Kontakte. Deshalb fordern Experten mehr Aufmerksamkeit für das Thema Hautscham. Sie empfehlen Hilfe und Gespräche, damit Betroffene lernen, besser mit ihren Sorgen umzugehen und wieder mehr am Leben teilhaben können[4]. Originaltitel: Shame‐related disorders in patients with atopic dermatitis and psoriasis – An exploratory, cross‐sectional interview study on the prevalence and correlates of body dysmorphic disorder and social anxiety disorder Link zur Quelle
-
Biologics for treatment of paediatric plaque psoriasis: A systematic review and network meta-analysis.
Background and objectiveAs biologic therapy is increasingly being utilized in the treatment of paediatric psoriasis, we aim to perform a systematic review and network meta-analysis to compare the efficacy and safety of available biologic treatments for moderate to severe paediatric plaque psoriasis.MethodsRelevant randomized controlled trials (RCTs) were searched for in PubMed, Embase, Cochrane CENTRAL and clinicaltrials.gov. We performed a fixed-effects frequentist network meta-analysis (NMA) with the surface under the cumulative ranking curve (SUCRA) calculated for and mean ranking calculated. The main outcomes of interest were a ≥75% improvement in PASI score (PASI75), ≥90% improvement in PASI score (PASI90), 100% improvement in PASI score (PASI100), CDLQI score of 0/1 (CDLQI 0/1) at weeks 12-16 and safety outcomes at 12-20 weeks. Point probabilities of response were also calculated, presented as absolute risk differences per 1000 patients with their 95% CIs compared to placebo.ResultsSeven RCTs comprising 1016 psoriasis patients were included. Compared to placebo, all biologic therapies exhibited a significantly higher PASI90 and PASI75 response. Based on the SUCRA, Ixekizumab ranked highest in achieving the PASI100 (SUCRA: 0.9, Mean Rank: 1.8) response. Secukinumab high dose ranked the best for PASI90 (SUCRA: 0.8, Mean Rank: 3.0). For the CDLQI 0/1 (SUCRA: 0.8, Mean Rank: 2.2) response and the PASI75 (SUCRA: 0.9, Mean Rank: 2.2) response, standard dose Ustekinumab exhibited superior performance.ConclusionAll biologic agents (not including non-biologic comparators methotrexate and FAEs) were significantly superior to placebo, with no significant difference between individual biologic therapies, for the treatment of moderate-to-severe paediatric plaque psoriasis. Ixekizumab and Secukinumab demonstrated a trend towards a higher PASI90 response, while Ustekinumab showed a trend towards increased CDLQI and PASI75 responses. These findings highlight the need for better-powered trials in this population to determine the optimal treatment modality.Prospero numberCRD42023476983.Weiterlesen
-
Cardiovascular Disease and Psoriasis.
Psoriasis is a chronic inflammatory skin disease characterized by well-demarcated erythematous plaques with silvery scales that affects 2-3% of the global population. Beyond its dermatological manifestations, psoriasis has recently been recognised as a significant cardiovascular risk factor, patients with psoriasis have an approximately 50% increased relative risk of major cardiovascular events compared with the general population. This review examines the complex relationship between psoriasis and cardiovascular disease, exploring the epidemiological evidence, underlying pathophysiological mechanisms, clinical implications and therapeutic considerations. The inflammatory milieu characteristic of psoriasis, involving T cell activation, cytokine dysregulation and systemic inflammation, creates a pro-atherogenic environment that accelerates cardiovascular disease development. Understanding the mechanisms of cardiovascular risk is crucial for clinicians managing psoriatic patients, as it necessitates comprehensive risk assessment and preventive strategies beyond traditional dermatological care.Weiterlesen
-
Causal Relationships Between Popular Diets (Low-Calorie, Vegetarian, and Gluten-Free Diets) and Inflammatory Skin Diseases: A Mendelian Randomization Study.
BackgroundInflammatory skin diseases including acne, atopic dermatitis, psoriasis, and psoriatic arthritis, and have become a major global public health concern. Diet's impact on inflammatory skin diseases has attracted significant attention. This study utilised the Mendelian randomization (MR) method to investigate the relationship between popular diets, such as low-calorie, vegetarian, and gluten-free diets, and several common inflammatory skin diseases.MethodsOur study employed five MR methods, including the inverse variance weighted (IVW), MR-Egger, simple mode, weighted median, and weighted mode. Sensitivity analysis was conducted to confirm the accuracy and reliability of the research findings.ResultsThe results revealed a positive causal relationship between low-calorie diets and the risk of psoriatic arthritis (odds ratio [OR]: 1.05; 95% confidence interval [CI]: 1.01-1.10; p = 0.008) but no significant association with other diseases. No significant association was observed between vegetarian or gluten-free diets and the diseases. The reliability of the conclusion was further validated through the MR-Egger regression, MR-PRESSO analysis.ConclusionThis study offers preliminary insights into the links between diet and inflammatory skin conditions, with future large-scale, multi-method research needed to validate these findings and inform dietary recommendations.Weiterlesen