Alle Inhalte erstellt von Redaktion
-
Langzeitvergleichsanalyse von Secukinumab versus TNFα-Inhibitoren bei Patienten mit Spondyloarthritis: Die Therapiedauer wird unterschiedlich durch Krankheitsphänotyp, Adipositas und Geschlecht beeinflusst – Arthritis Research & Therapy
Menschen mit Spondyloarthritis, darunter auch Psoriasis-Arthritis, bekommen oft Biologika wie **Secukinumab** oder **TNFα-Hemmer**. Eine neue Studie hat untersucht, wie lange Betroffene bei diesen Mitteln bleiben und was diesen Unterschied beeinflusst. Nach vier Jahren blieben 39 von 100 Patientinnen und Patienten mit Secukinumab bei dem Medikament, bei den TNFα-Hemmern waren es nur 31 von 100[3]. Besonders deutlich war der Unterschied bei übergewichtigen Frauen mit Psoriasis-Arthritis: Hier hielten 76% an Secukinumab fest, aber nur 39% an TNFα-Hemmern. Bei Männern ohne Übergewicht mit axSpA blieb die Mehrheit länger bei den TNFα-Hemmern. Beide Gruppen schafften es ähnlich oft, ihr Therapieziel nach sechs Monaten zu erreichen. Diese Unterschiede zeigen: **Geschlecht, Diagnose und Gewicht** können wichtig dafür sein, wie gut man mit einem Biologikum zurechtkommt[3]. Originaltitel: Long-term comparative analysis of secukinumab versus TNFα inhibitors in patients with spondyloarthritis: treatment persistence is differentially affected by disease phenotype, obesity and sex - Arthritis Research & Therapy Link zur Quelle
-
Entschlüsselung der Wechselwirkung zwischen Luftschadstoffen und Psoriasis: Eine vielschichtige systemtoxikologische Untersuchung
Luftverschmutzung kann nicht nur der Lunge schaden, sondern offenbar auch die Haut und das Immunsystem beeinflussen. Neue Forschung zeigt, dass **langfristiger Kontakt mit Feinstaub und Stickoxiden das Risiko erhöht, an Psoriasis zu erkranken**[2][3]. Besonders betroffen sind Menschen mit einer erblichen Vorbelastung[3]. Die Schadstoffe gelangen über die Atemwege in den Körper und verändern Entzündungsbotenstoffe sowie bestimmte Gene, was dann Entzündungen in der Haut fördert[1][3]. Außerdem beschleunigt Luftverschmutzung das biologische Altern der Zellen, was die Haut zusätzlich anfällig für Psoriasis macht[2]. Die gute Nachricht: Eine sauberere Umwelt könnte langfristig helfen, das Risiko für Psoriasis zu senken[2]. Der Zusammenhang zwischen Luftqualität und Haut spielt also auch für Menschen mit Psoriasis eine wichtige Rolle. Originaltitel: Decoding the air pollutant–psoriasis axis: A multi-layered systems toxicology investigation Link zur Quelle
-
Vergleich der Gesamtmortalität bei generalisierter pustulöser Psoriasis und Plaque-Psoriasis: Eine systematische Übersichtsarbeit und Metaanalyse.
Menschen mit **generalisierter pustulöser Psoriasis (GPP)** haben ein deutlich höheres Sterberisiko als Menschen mit **Plaque-Psoriasis** oder gesunde Menschen. Das Risiko, an irgendeiner Ursache zu sterben, ist bei GPP etwa **2- bis 3-mal so hoch** wie bei Plaque-Psoriasis und der Allgemeinbevölkerung[4]. Nach einem Jahr lag die Sterblichkeit bei GPP bei etwa **1 %**, nach mehreren Jahren bei rund **5 bis 6 %**[2][1]. Komplikationen wie Infektionen oder Herzversagen sind häufig der Auslöser. Die Behandlung von GPP bleibt schwierig – neue Therapien könnten die Chancen betroffener Menschen aber verbessern[2][1]. Originaltitel: Comparison of All-Cause Mortality in Generalized Pustular Psoriasis and Plaque Psoriasis: A Systematic Review and Meta-Analysis. Link zur Quelle
-
22104: Eine randomisierte, doppelblinde, placebokontrollierte, multizentrische Phase-2b/3-Studie zur Bewertung der Wirksamkeit und Sicherheit von Izokibep bei Patienten mit aktiver Psoriasis-Arthritis
In dieser Studie wurde untersucht, wie wirksam und sicher Izokibep bei Erwachsenen mit aktiver Psoriasis-Arthritis ist. Psoriasis-Arthritis ist eine chronisch-entzündliche Erkrankung, bei der sowohl die Gelenke als auch die Haut betroffen sind. Die Studie war eine große, internationale klinische Prüfung, bei der die Teilnehmenden nach dem Zufallsprinzip entweder Izokibep oder ein Placebo erhielten, ohne zu wissen, welches Präparat sie bekommen (doppelblind). Ziel war es, nach 16 Wochen zu messen, wie viele Patientinnen und Patienten eine deutliche Besserung der Gelenkbeschwerden erreichten (ACR50), sowie weitere Verbesserungen bei Hautsymptomen, Lebensqualität und Entzündungen an Sehnenansätzen. Izokibep ist eine neuartige Substanz, die gezielt den Botenstoff Interleukin-17A (IL-17A) hemmt. IL-17A spielt eine wichtige Rolle bei Entzündungsprozessen, die bei Psoriasis-Arthritis auftreten. Izokibep ist ein kleines Protein, das durch seine Struktur besonders gut ins Gewebe eindringen kann und eine lange Wirkdauer hat. Die bisherigen Studien zeigen, dass Izokibep sowohl die Gelenk- als auch die Hautsymptome der Psoriasis-Arthritis wirksam lindern kann. Die Behandlung führte bei vielen Patientinnen und Patienten zu einer deutlichen Verbesserung der Beschwerden, und auch die Lebensqualität stieg. Die Sicherheit von Izokibep war vergleichbar mit anderen Medikamenten aus der gleichen Wirkstoffklasse, es traten vor allem milde bis moderate Reaktionen an der Injektionsstelle auf, schwerwiegende Nebenwirkungen waren selten. Originaltitel: 22104: A Randomized, Double-blind, Placebo-controlled, Multicenter Phase 2b/3 Study to Evaluate the Efficacy and Safety of Izokibep in Subjects with Active Psoriatic Arthritis Erkrankung: Psoriasis-Arthritis Phase: Phase 2b/3 Firma: Acelyrin Inc. Art der Verabreichung: Injektion https://euclinicaltrials.eu/search-for-clinical-trials/?lang=en&EUCT=2022-501362-22-00
-
Gezielte orale Peptidtherapie mit Icotrokinra bei Psoriasis an stark betroffenen Stellen.
Psoriasis an schwer zugänglichen Stellen wie Kopfhaut, Genitalien und Händen oder Füßen ist besonders hartnäckig. Eine neue Hoffnung ist das Medikament Icotrokinra. Es ist eine Tablette und blockiert gezielt das Entzündungseiweiß Interleukin-23[2][4]. In einer großen Studie bekamen 311 Jugendliche und Erwachsene entweder Icotrokinra oder ein Scheinmedikament[2]. Nach 16 Wochen war die Haut bei über der Hälfte der Icotrokinra-Gruppe fast oder ganz rein. Bei Scheinmedikamenten lag dieser Anteil nur bei knapp 6 Prozent. Besonders gut wirkte Icotrokinra an Kopfhaut und Genitalien, wo die Haut bei zwei Drittel bis drei Viertel der Behandelten klar oder fast klar wurde. An Händen und Füßen war der Unterschied zu Placebo allerdings nicht auffällig. Nebenwirkungen traten in beiden Gruppen ähnlich oft auf. Einen Hinweis auf neue Risiken gab es nicht[2]. Icotrokinra könnte also bald eine echte Alternative zu Spritzen sein, gerade für schwierige Bereiche der Haut[4][6]. Originaltitel: Targeted Oral Peptide Icotrokinra for Psoriasis Involving High-Impact Sites. Link zur Quelle
-
Wirksamkeit und Sicherheit von Upadacitinib bei der Behandlung von oligoartikulärer und polyartikulärer Psoriasis-Arthritis: Primäranalyse aus der UPJOINT-Studie.
Upadacitinib hilft vielen Menschen mit Psoriasis-Arthritis, egal ob wenige oder viele Gelenke betroffen sind. In der UPJOINT-Studie erreichten nach 24 Wochen rund 41 % der Patienten eine niedrige Krankheitsaktivität, unter denen mit wenigen betroffenen Gelenken sogar fast 56 %[2]. Die Wirkung setzt schnell ein: Schon nach vier Wochen spürten viele eine deutliche Besserung. Nach knapp einem Jahr lag der Anteil der „Minimal Disease Activity“-Responder weiter hoch. Nebenwirkungen traten bei etwa jedem dritten auf, meist Infektionen, aber es gab keine neuen, überraschenden Sicherheitsprobleme[1][2][4]. Originaltitel: Effectiveness and Safety of Upadacitinib in Treating Oligoarticular and Polyarticular Psoriatic Arthritis: Primary Analysis from the UPJOINT-Study. Link zur Quelle
-
Psychometrische Leistungsfähigkeit der EQ-5D-5L-Zusatzinstrumente für Haut, Selbstvertrauen und soziale Gesundheit bei Patienten mit atopischer Dermatitis und Psoriasis in Deutschland.
Die Studie zeigt: Der Standard-Fragebogen EQ-5D-5L reicht für Hautkrankheiten wie Psoriasis oft nicht aus. Vor allem das Zusatzmodul für **Juckreiz** (IT) bringt einen klaren Vorteil: Viele, die keine Schmerzen melden, leiden trotzdem unter starkem Juckreiz. Mit dem Zusatz „Juckreiz“ sinkt die Zahl derer, die angeblich „gar keine Beschwerden“ haben, deutlich. Zusätzliche Module zu Selbstbewusstsein oder sozialen Kontakten bringen wenig extra Nutzen. Künftig könnten weitere Zusätze wie etwa „Schlaf“ getestet werden[1][2]. Originaltitel: Psychometric performance of skin, self-confidence and social health-related EQ-5D-5L bolt-ons in patients with atopic dermatitis and psoriasis in Germany. Link zur Quelle
-
Understanding the drivers of BASDAI and back pain scores in psoriatic arthritis.
ObjectivesThe Bath Ankylosing Spondylitis Disease Activity Index (BASDAI) is widely used to assess axial disease activity in psoriatic arthritis (PsA). However, 5 of its 6 questions reflect general disease activity rather than axial-specific symptoms. We aimed to evaluate the performance of BASDAI and its back pain subscore in assessing axial disease in PsA.MethodsPatients with BASDAI scores were identified from a longitudinal PsA cohort initiated in 1978. Axial disease was defined radiographically. Trends in BASDAI and back pain scores were compared between patients with and without axial involvement. Associations of total BASDAI and back pain subscore with axial disease were assessed using univariable and multivariable linear mixed models in the entire cohort and stratified subgroups.ResultsOf 1059 patients, 449 (42.4%) had axial and 610 (57.6%) had peripheral disease only. The mean age was 44.4 years (SD 12.8), and 55.9% were male. No difference in the BASDAI and back pain trends was observed between the axial and peripheral disease groups. Axial involvement was not associated with total BASDAI scores (β = -0.14, 95% CI -0.05 to 0.33). However, it was associated with a small, yet significant increase in back pain subscore (0.30, 0.06-0.55). Both BASDAI and back pain scores were associated with active peripheral joints, enthesitis, dactylitis, age, Psoriasis Area and Severity Index, and inversely with male sex. These associations were consistent across axial and peripheral disease subgroups.ConclusionsBASDAI and its back pain subscore are influenced by peripheral musculoskeletal and skin disease activity in PsA, limiting their utility for assessing axial activity.Weiterlesen
-
Infections during childhood as predisposing factors to develop Psoriasis Vulgaris into early adulthood.
Psoriasis is a chronic inflammatory skin disease associated with an increased risk of developing cardiovascular disease. Various environmental factors contribute to disease development in genetically susceptible individuals. Although infections have been associated with disease initiation and recurrence, the consequences of early exposure to infections, many years before disease manifestation, is unexplored. To investigate the effect of exposure to infections during formative years on the incidence of psoriasis through to early adulthood. ABIS is a large birth cohort in which parents of participating children have answered comprehensive questionnaires on exposure to infections and medication at different age intervals of the children. Information regarding psoriasis was obtained from the Swedish National Patient Register, while data on medication was obtained from the National Prescribed Drug Register. Statistical analyses were performed with custom-written R scripts. Logistic regression analysis on one-year follow-up data revealed that influenza was associated with an increased risk of developing psoriasis later in life (OR 2.47, CI 1.32-4.39; P= 0.006). In line with this, at the third-year evaluation, we found that participants who had tonsillitis at least once during the first three years of life had almost three times greater risk of developing psoriasis into early adulthood compared to controls (OR 2.90, CI 1.46-5.56; P= 0.003). In contrast, at the eight-year evaluation, we found that psoriasis was less frequent in children who had experienced gastroenteritis episodes between ages six and eight, compared to controls (OR 0.42, CI 0.20-0.92; P =0.0028). We demonstrate for the first time the effect of exposure to infections during the first years of life, and their role in the subsequent development of psoriasis extending into early adulthood. Our study indicates that early exposure to infections may influence the development of the adaptive immune system during formative years. This modulation is evidenced by the higher incidence of psoriasis observed in early adulthood, several years after the initial exposure.Weiterlesen
-
Medication utilization patterns among patients with rheumatoid arthritis and coexisting autoimmune conditions.
Rheumatoid arthritis (RA) is the most common inflammatory joint disease worldwide. T-cell inhibitors, tumor necrosis factor inhibitors, interleukin inhibitors (ILIs), Janus kinase inhibitors, and B-cell depletion therapy are indicated as second-line therapy and are prescribed for other inflammatory autoimmune conditions (ankylosing spondylitis, psoriatic arthritis, psoriasis, Crohn disease, ulcerative colitis) co-occurring in an estimated 7% to 20% of patients with RA but are routinely excluded from RA studies. There is a lack of real-world evidence documenting treatment patterns in the large segment of patients with RA with inflammatory autoimmune comorbidities. To describe RA medication utilization patterns among biologic-naive patients, with and without similarly treated comorbidities. This retrospective cohort study uses administrative health claims from a large national health insurer between 2016 and 2022. Persistence, medication possession ratio (MPR), and utilization patterns were measured for patients with and without similarly treated comorbidities. Differences in means were calculated using a t-test, and Cox proportional hazards regression modeling was used to estimate persistence and hazard ratio (HR). A total of 22,946 patients with RA persisted on the index therapy for an average of 368.2 days (SD, 436). MPR varied across drug classes, with ILIs having the highest MPR at 0.95 (SD, 0.10) and B-cell depletion class having the lowest at 0.82 (SD, 0.19). Patients with RA with psoriatic arthritis were more likely to end the episode with therapy gap restart (HR, 1.1; CI, 1.02-1.22), yet patients with RA with psoriasis were less likely to experience a therapy gap restart (HR, 0.91; CI, 0.83-0.99). Among patients with RA initiated on ILIs, those with psoriasis are more likely to stop or switch compared with those without psoriasis (HR, 1.19; CI, 1.02-1.39). Among patients with RA initiated on Janus kinase inhibitors, those with psoriatic arthritis were more likely to stop or switch therapy compared with patients with RA without psoriatic arthritis (HR, 1.27; CI, 1.02-1.59). RA medication utilization varied significantly and may be influenced by comorbidities differently across RA drug classes. More research is needed to understand why therapies like tumor necrosis factor inhibitors persist longer in patients with RA with ulcerative colitis yet are discontinued earlier in patients with psoriatic arthritis.Weiterlesen
-
[Medical health apps for psoriasis and psoriatic arthritis].
Chronic inflammatory diseases such as psoriasis (PsO) and psoriatic arthritis (PsA) are associated with a high disease burden and significant healthcare needs. Given limited specialist resources, the use of medical health apps is increasingly coming into focus as a means of supporting patients in self-management and closing gaps in care. This review highlights digital health applications available in Germany for PsO and PsA. Their functions, objectives, and potential benefits in the context of care are analysed. Six relevant apps were identified based on a systematic literature review and a structured search of the popular app stores. None of the applications are currently approved as digital health applications (German: DiGA). The apps differ in terms of their target groups, range of functions, and scientific evidence. While some primarily deal with dermatological aspects (e.g., Sorea, Psoriasis Monitor), others focus more on rheumatological issues (e.g., Mida Rheuma App, Rheuma-Auszeit). The range is supplemented by educational apps (e.g., PSO Kiosk) and therapy-accompanying apps (e.g., MyTherapy). Such digital apps can promote understanding of the disease, contribute to improving therapy adherence and have a positive effect on mental well-being, especially in patients with PsO and PsA, who often experience stress and mental comorbidities. Even though no app has yet achieved DiGA status, individual applications can be a useful addition to care.Weiterlesen
-
Regulatory T Cells: Subtle and Promising Achilles' Heel of Psoriasis - Atherosclerosis Comorbidity.
Psoriasis is a chronic inflammatory skin disorder affecting 2-3% of the global population. It is increasingly recognized for its systemic comorbidities, especially cardiovascular diseases (CVDs). Notably, severe psoriasis independently increases cardiovascular disease (CVD) risk. This elevation occurs beyond conventional risk factors, such as hypertension and diabetes. It suggests that shared inflammatory pathways underlie the association between severe psoriasis and atherosclerotic conditions, like coronary artery disease (CAD). Atherosclerosis, characterized by lipid-laden plaque formation in arterial walls, remains a leading contributor to CVD-related morbidity and mortality. Emerging evidence underscores the interplay of inflammatory cell heterogeneity and immune dysregulation in its pathogenesis, mirroring mechanisms observed in psoriasis. The overlapping systemic inflammation and immune dysfunction in both diseases suggest potential therapeutic synergies. CD4+ regulatory T cells (Tregs), pivotal immunosuppressive modulators, have shown promise in mitigating autoimmune responses, yet their therapeutic exploitation in psoriasis-atherosclerosis comorbidity remains underexplored. This review summarizes current insights into Tregs' roles in psoriasis and atherosclerosis, emphasizing their dual regulatory functions; in psoriasis, Treg dysfunction exacerbates interleukin-17 (IL-17)/23-driven keratinocyte hyperproliferation, while in atherosclerosis, impaired Treg activity permits pro-inflammatory cytokine cascades and foam cell formation. We, herein, highlight emerging approaches to enhance Treg stability and function, such as nanotechnology-based targeting antibodies and traditional Chinese medicine (TCM). By delineating Treg-centric mechanisms across both diseases, this review proposes a paradigm shift toward immunomodulatory therapies addressing psoriasis-atherosclerosis crosstalk, offering novel strategies to alleviate systemic inflammation and cardiovascular burden in psoriatic patients. Further research into Treg heterogeneity and microenvironmental cues may unlock precision therapies for this comorbid axis.Weiterlesen
-
The causal relationship between uveitis and psoriatic arthritis: A bidirectional Mendelian randomisation study.
Background Several traditional observational studies have reported an association between uveitis and psoriatic arthritis (PsA). However, the causal relationship between them remains unclear. Objective To investigate whether genetically predicted uveitis is related to the risk of PsA, and vice versa. Methods A two-sample bidirectional Mendelian randomisation (MR) design was employed, conducting a meta-analysis on data sourced from three distinct origins, followed by sensitivity analyses to ensure the robustness of the findings. Results MR analysis revealed a positive causal effect of uveitis on PsA. Meta-analysis results from three data sources revealed an odds ratio (OR) of 1.63, with a 95% confidence interval (CI) ranging from 1.22 to 2.19, and a statistically significant P-value of 0.001. Inverse MR results indicated a positive causal relationship between PsA and uveitis. Meta-analysis results: OR = 1.55, 95%CI = 1.07-2.24, P-value = 0.02. Limitations This study exclusively included individuals of European ancestry, thereby potentially limiting its generalisability to other populations, such as those of Asian or African descent. Secondly, Uveitis is a collective term for various intraocular inflammations, including anterior uveitis, intermediate uveitis, posterior uveitis, and pan uveitis. Conclusions The outcomes of our study indicate a significant association between uveitis and an elevated risk of PsA. Conversely, PsA is associated with an increased risk of uveitis. These findings add to the understanding of the complex relationship between uveitis and PsA, suggesting the possibility of mutual influence.Weiterlesen
-
Coexistence of Psoriasis and Pemphigus: A Case Report of Pemphigus Vulgaris With a Review of the Literature.
Numerous case reports have documented the coexistence of psoriasis and pemphigus. We present the case of a man with a history of psoriasis who subsequently developed pemphigus. We review relevant case reports published over the past decade. Available evidence suggests that pemphigus may develop in patients with a history of psoriasis.Weiterlesen
-
Targeting the epigenetic regulator bromodomain-containing protein 4 by BRD4 siRNA lipoplexes and PFI-1 in psoriasis.
Psoriasis is a chronic skin disease characterized by keratinocyte hyperproliferation, epidermal hyperplasia, and immune cell infiltration involving both innate and adaptive immune systems. Bromodomain-containing protein 4 (BRD4), part of the Bromodomain and Extra-Terminal (BET) family, is implicated in various inflammatory and hyperproliferative disorders, though its role in psoriasis is unclear. This study investigates BRD4's role in psoriasis pathogenesis using BRD4-specific small interfering RNA (siRNA) lipoplexes (BRD4-siRNA-LP) and the small molecule inhibitor PFI-1. BRD4's effect was analyzed in human macrophages through gene-specific knockout and overexpression. Transfection of pcDNA5-Flag-BRD4-WT in macrophages activated core inflammatory regulators, while BRD4 disruption via BRD4-siRNA and BRD4 p5188 pSUPER-shRNA inhibited inflammation-related gene transcription. Topical application of BRD4-siRNA-LP and PFI-1 on Imiquimod (IMQ)-treated mice significantly reduced psoriatic plaques and epidermal hyperplasia. BRD4 inhibition notably downregulated pro-inflammatory cytokines such as IL-1β, IL-6, IL-17, TGF-β, and TNF-α. Both in vitro and in vivo findings showed that BRD4 suppression significantly decreased the expression of signaling proteins including p65 NF-κB, MAPKs, and STAT3. Furthermore, BRD4 was found to interact with p65 NF-κB and STAT3, and its inhibition disrupted these protein-protein interactions. Inhibiting BRD4 with BRD4-siRNA-LP and PFI-1 effectively alleviates experimental psoriasis symptoms, making it a promising target for therapeutic intervention in psoriasis.Weiterlesen
-
Bewertung des gesundheitsbezogenen Nutzens bei Spondyloarthritis auf Basis des ASAS-Gesundheitsindex (U-ASAS-HI) bei den verschiedenen Subtypen der Erkrankung: eine ergänzende Analyse aus der ASAS-PerSpA-Studie.
Das U-ASAS-HI zeigt ziemlich genau, wie es Menschen mit Spondyloarthritis, einschließlich Psoriasis-Arthritis, gesundheitlich geht[1]. Es gibt einen klaren Zusammenhang zwischen dem U-ASAS-HI und allgemeinen Gesundheitswerten wie dem EQ-5D-3L[1]. Besonders niedrige Werte werden oft durch starke Krankheitsaktivität, eingeschränkte Beweglichkeit, Depressionen, Fibromyalgie und Erschöpfung verursacht[1]. Frauen, Menschen mit Psoriasis-Arthritis, diejenigen ohne Job und mit vielen Symptomen schneiden oft schlechter ab, während Ältere und Leute mit Uni-Abschluss besser abschneiden[1]. Das Land, in dem man lebt, spielt aber kaum eine Rolle[1]. Originaltitel: Evaluation of spondyloarthritis-specific health utility based on ASAS health index (U-ASAS-HI) among the disease subtypes: an ancillary analysis from the ASAS-PerSpA study. Link zur Quelle
-
Verringerte Inzidenz von Hidradenitis suppurativa und Psoriasis bei mit GLP-1-Rezeptoragonisten behandelten Diabetikern: Eine retrospektive Kohortenstudie
Menschen mit Diabetes, die sogenannte **GLP-1-Rezeptor-Agonisten** (zum Beispiel Ozempic oder Wegovy) einnehmen, bekommen seltener **Psoriasis** oder **Hidradenitis suppurativa**. Das zeigen neue Untersuchungen[1][2][3][4]. Die Medikamente wirken eigentlich gegen Diabetes und helfen beim Abnehmen. Sie haben aber auch einen positiven **Einfluss auf Entzündungen** im Körper und damit auf manche Hautkrankheiten. Forscher haben herausgefunden, dass Patienten mit diesen Medikamenten nicht nur besser ihren Blutzucker kontrollieren, sondern auch weniger Hautprobleme bekommen. Die Wirkung ist nicht nur auf das Abnehmen zurückzuführen. Die Medikamente bremsen direkt Entzündungen, die bei Psoriasis und Hidradenitis suppurativa eine wichtige Rolle spielen. Manche Menschen berichten sogar schon vor starkem Gewichtsverlust von einer Besserung ihrer Haut[2][3]. Wichtig zu wissen: Nicht jeder spürt eine Verbesserung, aber gerade wenn Übergewicht und Hautkrankheit zusammen auftreten, lohnt sich ein Gespräch mit dem Arzt. Originaltitel: Decreased incidence of hidradenitis suppurativa and psoriasis in diabetic patients treated with GLP-1 receptor agonists: A retrospective cohort study Link zur Quelle
-
Gewichtsveränderungen im Zusammenhang mit der Hemmung des Tumornekrosefaktors bei Psoriasis-Arthritis: Ergebnisse einer retrospektiven Kohortenstudie - Klinische Rheumatologie
TNF-Blocker (TNFi) wie Adalimumab oder Etanercept werden oft bei Psoriasis-Arthritis eingesetzt. Viele hatten Sorge, dass sie das Gewicht steigen lassen. Eine neue Studie zeigt aber: Menschen mit Psoriasis-Arthritis nehmen unter TNFi nicht mehr zu, als es sowieso mit dem Alter üblich ist[1][5]. Im Schnitt haben die Patienten zwar in den Jahren nach Beginn der Therapie ein paar Kilo zugenommen, das lag aber im normalen Bereich und war nicht auf das Medikament zurückzuführen. Entscheidend: Wer TNFi nimmt, muss eine Gewichtszunahme nicht befürchten – und falls doch, sollte zuerst mit dem Arzt gesprochen werden. Bei anderen Biologika oder Wirkstoffen kann die Auswirkung aufs Gewicht übrigens anders sein[3]. Originaltitel: Changes in weight associated with tumor necrosis factor inhibition in psoriatic arthritis: results from a retrospective cohort study - Clinical Rheumatology Link zur Quelle
-
Super-Responder bei Plaque-Psoriasis: Eine praxisnahe Multi-Agenten-Analyse zeigt, dass Bimekizumab mit der höchsten Wahrscheinlichkeit für PASI = 0 in Woche 12 verbunden ist.
Manche Menschen sprechen besonders gut auf Psoriasis-Medikamente an, sie heißen „Super-Responder“[1][3]. Super-Responder haben nach 12 Wochen fast immer komplett gesunde Haut, wenn sie das richtige Biologikum bekommen. Forscher haben jetzt untersucht, wie oft das passiert und welches Medikament am besten wirkt. In dieser neuen Studie bekamen 116 Erwachsene mit mittlerer bis schwerer Psoriasis ihr erstes Biologikum. Nach 12 Wochen hatten 26 von ihnen (etwa jeder Fünfte) komplett erscheinungsfreie Haut. Das beste Ergebnis zeigte **Bimekizumab**: Von 17 Patienten waren 11 Super-Responder – also fast zwei Drittel. Mit anderen Biologika waren es deutlich weniger[2]. Ob jemand Super-Responder wird, lag vor allem am ausgewählten Medikament. Alter, Geschlecht oder wie lange jemand schon Psoriasis hat, spielten keine Rolle. Die Forscher sagen: Das Wirkprinzip des Medikaments ist entscheidend dafür, wie schnell und wie gut die Haut heilt[2]. Für Menschen mit Psoriasis könnte das bedeuten: Die Wahl des Medikaments macht einen großen Unterschied, besonders am Anfang der Behandlung[2]. Originaltitel: Super Responders in Plaque Psoriasis: A Real-World, Multi-Agent Analysis Showing Bimekizumab Associated with the Highest Odds of PASI = 0 at Week 12 Link zur Quelle
-
Dermatologische und metabolische Vorteile von Semaglutid bei Psoriasis mit Adipositas: Eine prospektive Kohortenstudie über sechs Monate | Klinische und experimentelle Dermatologie | Oxford Academic
Semaglutid kann Menschen mit Psoriasis und Übergewicht helfen, die Krankheit besser zu kontrollieren und gleichzeitig abzunehmen[2][6]. In Studien verbesserte sich das Hautbild deutlich, die entzündeten Stellen wurden kleiner und der Allgemeinzustand stieg spürbar[2]. Zusätzlich verloren die Patienten Gewicht, was die Symptome der Psoriasis weiter abschwächen kann[1][2]. Semaglutid wirkt nicht nur gegen Diabetes, sondern hemmt auch Entzündungen im Körper[2]. Experten vermuten, dass dadurch weniger Entzündungsbotenstoffe in der Haut entstehen. Die bisherigen Ergebnisse sind positiv, aber es gibt noch wenige große Studien. Semaglutid wird aktuell als Zusatz zu Ernährung und Bewegung bei Übergewicht eingesetzt und könnte eine neue Behandlungsmöglichkeit für einige Menschen mit Psoriasis sein[3][4][6]. Originaltitel: Dermatologic and Metabolic Benefits of Semaglutide in Psoriasis with Obesity: A Six-Month Prospective Cohort Study | Clinical and Experimental Dermatology | Oxford Academic Link zur Quelle
-
Roflumilast Creme 0,3 % bei Patienten mit chronischer Plaque-Psoriasis: Gepoolte PASI- und PASI-HD-Ergebnisse der DERMIS-Phase-III-Studien – Dermatology and Therapy
Roflumilast Creme 0,3 % hilft bei chronischer Plaque-Psoriasis deutlich besser als ein Placebo. In Studien mit Menschen ab 2 Jahren, die 2–20 % ihrer Haut betroffen hatten, trugen die Teilnehmenden die Creme einmal täglich für 8 Wochen auf. Nach dieser Zeit erreichten 40 % der Roflumilast-Gruppe ein deutliches Nachlassen der Psoriasis (PASI-75), während das bei der Vergleichsgruppe nur 6,5 % schafften. Mit dem genaueren PASI-HD-Wert waren es sogar rund 60 % gegenüber 18 % der Placebogruppe. Besonders auffällig: Mit PASI-HD lassen sich die Verbesserungen besser erkennen, wenn größere Hautflächen betroffen sind. Insgesamt führte die Behandlung mit Roflumilast zu deutlich weniger und weniger schweren Psoriasis-Stellen als beim Placebo[1]. Originaltitel: Roflumilast Cream 0.3% in Patients with Chronic Plaque Psoriasis: Pooled PASI and PASI-HD Results from the DERMIS Phase III Trials - Dermatology and Therapy Link zur Quelle
-
Die Entwicklung eines klinischen Vorhersagemodells für das Ansprechen auf Methotrexat, Tofacitinib und Etanercept bei Patienten mit Psoriasis-Arthritis – Arthritis Research & Therapy
Forschende haben ein Modell entwickelt, das vorhersagen kann, wie gut Menschen mit Psoriasis-Arthritis auf bestimmte Medikamente ansprechen. Dafür wurden Daten von 80 Betroffenen ausgewertet, die entweder erstmals oder nach Versagen einer Vorbehandlung Methotrexat, Tofacitinib oder Etanercept bekommen haben. Sie schauten, wer nach 16 Wochen die Krankheitsaktivität stark senken konnte. Besonders bei einem hohen Wert im Gesundheitsfragebogen, vielen schmerzhaften Gelenken, vielen schmerzenden Sehnenansätzen, schlechter Einschätzung durch die Ärztin sowie früheren Therapien mit TNF-Blockern war die Chance auf Besserung geringer. Für die meisten, die noch nie DMARDs bekommen hatten, war die Chance mit Methotrexat besser als mit Tofacitinib. Wer schon andere Mittel ohne Erfolg hatte, sprach auf Etanercept meist besser an als auf Tofacitinib. Das Modell soll bald weiter verbessert werden[1][2]. Originaltitel: The development of a clinical prediction model for response to methotrexate, tofacitinib, and etanercept in patients with Psoriatic Arthritis - Arthritis Research & Therapy Link zur Quelle
-
Der Zusammenhang zwischen Psoriasis, Psoriasis-Arthritis und Fibromyalgie-Syndrom: Auswirkungen auf die Behandlung – Eine bevölkerungsbasierte Studie
Menschen mit Psoriasis haben öfter auch Fibromyalgie als gesunde Menschen[4]. Fibromyalgie tritt vor allem bei Frauen mit Psoriasis auf und besonders häufig, wenn zusätzlich eine Psoriasis-Arthritis vorliegt[4]. Wer beide Krankheiten hat, braucht öfter eine Therapie mit Biologika und muss Behandlungskonzepte häufiger wechseln[4]. Im Vergleich zu Psoriasis-Patienten ohne Fibromyalgie ist die Behandlung komplizierter. Viele spüren stärkere Schmerzen und bekommen öfter und schneller neue Medikamente, weil die erste Therapie weniger lange wirkt (im Schnitt 6 statt 10 Jahre)[4]. Bei Psoriasis-Arthritis und Fibromyalgie sind Müdigkeit, Schlafstörungen und Konzentrationsprobleme besonders häufig[1]. Die Beschwerden betreffen den Alltag und verschlechtern die Lebensqualität. Therapien müssen deshalb individuell angepasst werden, damit Betroffene bestmöglich unterstützt werden[4]. Originaltitel: The Association Between Psoriasis, Psoriatic Arthritis, and Fibromyalgia Syndrome: Effects on Treatment—A Population-Based Study Link zur Quelle
-
Negativer Zusammenhang zwischen Psoriasis und weiblichen Sexualhormonspiegeln: eine Fall-Kontroll-Studie mit TriNetX
Eine große Studie aus den USA zeigt, dass Frauen mit Psoriasis oft niedrigere Spiegel von weiblichen Geschlechtshormonen im Blut haben als gesunde Frauen[5][7]. Besonders betroffen sind die Hormone **Östrogen** und **Progesteron**. Das kann erklären, warum viele Frauen merken, dass ihre Psoriasis vor den Tagen oder nach den Wechseljahren schlimmer wird[1][3]. Bei einer Schwangerschaft, wenn Östrogen besonders hoch ist, berichten dagegen viele, dass sich die Haut verbessert[3][9]. Die Forscher betonen: Die Schwankungen der Hormonspiegel beeinflussen vermutlich, wie aktiv die Krankheit ist[3][6]. Je weniger weibliche Hormone im Blut sind, desto stärker scheint die Schuppenflechte zu sein[5]. Originaltitel: Negative association of psoriasis with female sex hormone levels: a case-control study using TriNetX Link zur Quelle
-
Eine neue Studie deckt einen erheblichen ungedeckten Bedarf bei Psoriasis auf und zeigt eine starke Präferenz von Patienten und Ärzten für hochwirksame orale Therapien mit einem günstigen Sicherheitsprofil.
Eine neue Studie zeigt: Viele Menschen mit Psoriasis fühlen sich immer noch nicht gut genug behandelt, obwohl es schon viele Medikamente gibt[1][2][3][5]. Mehr als die Hälfte der Befragten sagt, die Krankheit macht ihren Alltag schwer[3]. Egal ob Erwachsene oder Jugendliche – viele wünschen sich andere Therapien. Rund 50 Prozent der Patientinnen und Patienten und fast genauso viele Hautärzte hätten am liebsten eine Tablettenbehandlung, die stark und sicher wirkt[1][2][3][5]. Vor allem: Wer gerade Spritzen bekommt, würde zu 90 Prozent auf Tabletten umsteigen, wenn sie genauso helfen[1][5]. Bequemlichkeit und Sicherheit spielen dabei eine wichtige Rolle[3]. Die Studie macht deutlich: Es braucht noch mehr passende und einfache Therapien, damit das Leben mit Schuppenflechte leichter wird[2][3]. Originaltitel: New study reveals substantial unmet need in psoriasis, shows strong patient and provider preference for highly effective oral treatments with favorable safety profile Link zur Quelle