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Redaktion

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Alle Inhalte erstellt von Redaktion

  1. Diagnosen von Rheuma an den Händen können mit Fluoreszenz-Optischer Bildgebung (FOI) deutlich schneller und gezielter werden[1][4]. FOI zeigt typische Muster bei verschiedenen Krankheiten wie Rheumatoider Arthritis, Psoriasis-Arthritis, Bindegewebskrankheiten und Arthrose. Forscher haben eine Art Atlas mit 26 typischen FOI-Mustern erstellt. Sie haben herausgefunden, dass man Arthrose mit fünf dieser Muster sehr gut von den anderen Krankheiten unterscheiden kann. Danach helfen spezielle Muster dabei, die übrigen Krankheiten voneinander zu unterscheiden — zum Beispiel braucht man zwölf Muster, um Psoriasis-Arthritis zu erkennen[1][4]. FOI ist dabei schnell, berührungsfrei und hat eine hohe Genauigkeit, besonders für stille Entzündungen in den Gelenken[2]. Ärztinnen und Ärzte könnten mit FOI die richtige Diagnose künftig einfacher stellen und schneller die passende Therapie starten. Originaltitel: To optimise the diagnostic process of rheumatic diseases affecting the hands using fluorescence optical imaging (FOI) Link zur Quelle
  2. Wer kümmert sich am besten um Muskel- und Gelenkbeschwerden bei Menschen mit Psoriasis? Auf der GRAPPA-Tagung 2024 gab es dazu eine spannende Diskussion zwischen dem Rheumatologen Fabian Proft und der Dermatologin Laura Savage. Proft findet, Rheumatologen sollten die Behandlung führen, weil sie spezielle Erfahrung haben, Entzündungen von einfachen Muskelbeschwerden zu unterscheiden und moderne Bildgebung einsetzen können. Savage betont dagegen: Hautärzte sehen oft als Erste mögliche Anzeichen von Psoriasis-Arthritis und können früh auf Warnsignale reagieren. Beide sind sich einig, dass Teamarbeit nötig ist. Sie sagen, dass Behandlung am besten klappt, wenn Fachleute gemeinsam mit den Patienten entscheiden und Haut sowie Gelenke gleichermaßen berücksichtigen[4][5]. Originaltitel: Managing Musculoskeletal Symptoms in Patients With Psoriasis: Who Should Be in the Driver's Seat? Link zur Quelle
  3. **Stress in der frühen Kindheit kann das Risiko erhöhen, später an Psoriasis zu erkranken.** Kinder, die in ihrem ersten Lebensjahr zum Beispiel eine Familien-Trennung oder neue Stiefgeschwister erleben, haben laut einer großen Studie aus Schweden ein vierfach erhöhtes Risiko für Psoriasis[1]. Die Forscher haben über 16.000 Kinder und ihre Eltern befragt und die Daten mit dem nationalen Patientenregister abgeglichen. Auch wenn nicht jeder gestresste Säugling später Psoriasis bekommt, zeigt die Studie: Unsere Umwelt und was wir als Kinder erleben, beeinflusst unser Immunsystem. Wer Psoriasis hat, sollte deshalb nicht nur auf die Haut achten, sondern auch auf sein seelisches Wohlbefinden. Stressabbau kann helfen, die Krankheit besser zu managen[5]. Originaltitel: Early childhood stress and the risk of developing psoriasis: a cohort study. Link zur Quelle
  4. In dieser Studie wird untersucht, wie wirksam und sicher Apremilast bei Kindern und Jugendlichen im Alter von 5 bis unter 18 Jahren mit aktiver juveniler Psoriasis-Arthritis ist. Die Studie ist eine sogenannte Phase-3-Studie, das heißt, sie prüft das Medikament in einer größeren Patientengruppe, um zu bestätigen, ob es tatsächlich wirkt und welche Nebenwirkungen auftreten können. Die Teilnehmenden erhalten entweder Apremilast oder ein Placebo (Scheinmedikament), ohne zu wissen, welches Präparat sie bekommen. Ziel ist es, herauszufinden, wie viele Kinder nach 16 Wochen eine deutliche Besserung ihrer Gelenkbeschwerden zeigen und wie sich Schmerzen, Krankheitsaktivität und Lebensqualität verändern. Apremilast ist ein Wirkstoff, der als Tablette oder Flüssigkeit eingenommen wird. Er hemmt das Enzym Phosphodiesterase 4 (PDE4) in den Zellen des Immunsystems. Dadurch werden entzündungsfördernde Botenstoffe wie TNF-α, IL-23 und IL-17 herunterreguliert und entzündungshemmende Botenstoffe wie IL-10 gefördert. Apremilast wird bereits bei Erwachsenen mit Psoriasis-Arthritis eingesetzt und soll nun auch für Kinder mit dieser seltenen, chronisch-entzündlichen Gelenkerkrankung geprüft werden, insbesondere wenn andere Medikamente nicht ausreichend wirken oder nicht vertragen werden. Originaltitel: A Phase 3, Multicenter, Double-blind, Randomized, Placebo-controlled, Parallel Group Study to Evaluate the Efficacy, Safety and Pharmacokinetics of Apremilast in Children From 5 to Less Than 18 Years of Age With Active Juvenile Psoriatic Arthritis (PEAPOD) Erkrankung: Juvenile Psoriasis-Arthritis Phase: III Firma: Amgen Inc. Art der Verabreichung: Tablette oder orale Lösung https://euclinicaltrials.eu/search-for-clinical-trials/?lang=en&EUCT=2023-503435-17-00
  5. Forscher haben das Suchverhalten zu Psoriasis und Alkohol in Schweden von 2018 bis 2023 untersucht[1]. Sie stellen fest: Wer nach „Psoriasis" sucht, tippt seltener gleichzeitig nach Begriffen rund um Alkohol wie „Systembolaget“, „Weißwein“ oder „Wodka“. Das gilt aber nur für Psoriasis, denn bei „Ausschlag“ sind die Zusammenhänge genau andersherum. Vielleicht recherchieren Betroffene in Zeiten hohen Alkoholkonsums weniger zu ihrer Krankheit. Wie stark die jeweiligen Alkoholarten dabei eine Rolle spielen, bleibt offen. Die genaue Verbindung ist also noch nicht geklärt und es braucht weitere Studien[1]. Originaltitel: Association Between Alcohol Consumption and Psoriasis: Exploratory Analysis of Crowdsourced Web Search Data in Sweden. Link zur Quelle
  6. Biosimilars sind spezielle Medikamente, die fast genauso wirken wie die Original-Biologika, die oft zur Behandlung von schwerer Schuppenflechte eingesetzt werden[2][3][4]. Sie helfen, das Immunsystem zu beeinflussen und die Entzündung in der Haut zu bremsen[2][3]. Ärzte setzen Biosimilars wie Adalimumab, Etanercept oder Ustekinumab ein, besonders wenn viele Hautstellen oder sensible Bereiche wie Kopfhaut und Gesicht betroffen sind[4]. Biosimilars bieten dieselbe Sicherheit und Wirksamkeit wie die Original-Medikamente, sind aber günstiger[2][4]. Dadurch können mehr Betroffene eine moderne Therapie bekommen und Krankenkassen sparen Geld[2][4]. Seit mehreren Jahren sind Biosimilars am Markt und verbessern die Behandlungsmöglichkeiten für Menschen mit Psoriasis[4]. Originaltitel: Biosimilars for the Treatment of Moderate to Severe Chronic Plaque Psoriasis. Link zur Quelle
  7. Viele Menschen mit Psoriasis trinken mehr Alkohol als der Durchschnitt und eine hohe Alkoholmenge kann das Hautbild verschlechtern[1][2][3][4][5]. Eine schwedische Studie hat jetzt die Google-Suchanfragen von 2018 bis 2023 untersucht, um zu schauen, ob es einen Zusammenhang zwischen Alkohol und Psoriasis gibt[1][2]. In den Daten sieht man: Im Winter suchen mehr Leute nach „Psoriasis“, während beim Alkohol die Suchanfragen vor allem im Juni und Dezember steigen, also zu Festen[1][2]. Suchanfragen zu „Psoriasis“ und alkoholbezogenen Begriffen beeinflussen sich gegenseitig, aber nicht immer gleich[1][2]. Gerade bei Begriffen wie „Systembolaget“ (dem schwedischen Alkohol-Shop), „Wodka“ oder „Weißwein“ gab es einen negativen Zusammenhang: Wenn viel nach Alkohol gesucht wurde, wurde weniger nach Psoriasis gesucht – vielleicht denken Betroffene dann weniger an die Krankheit oder gehen seltener zum Arzt[1][2]. Das war aber nicht bei jedem Getränk gleich stark. Die Forscher meinen: Der Zusammenhang zwischen Alkohol und Psoriasis ist kompliziert und hängt vermutlich auch von der Art des Alkohols und anderen Faktoren ab[2]. Originaltitel: Association Between Alcohol Consumption and Psoriasis: Exploratory Analysis of Crowdsourced Web Search Data in Sweden Link zur Quelle
  8. Viele Menschen mit Psoriasis leiden nicht nur an der Haut, sondern auch psychisch[4]. Häufig sind sie traurig, ängstlich oder unsicher, viele schlafen schlecht oder haben Probleme in Beziehungen[4]. Die Psyche leidet aber oft im Verborgenen und wird weder erkannt noch behandelt[4]. Psychische Belastung kann den Alltag und die Behandlung erschweren und sogar die Krankheit verschlimmern[4][1]. Es hilft, wenn Fachleute aus verschiedenen Bereichen gemeinsam arbeiten und sich nicht nur um die Haut, sondern auch um das seelische Wohl kümmern[4]. So fühlen sich Betroffene ganzheitlich unterstützt. Originaltitel: Psychological Distress of Psoriasis Patients | British Journal of Hospital Medicine Link zur Quelle
  9. Bei Psoriasis wirken sich verschiedene Medikamente unterschiedlich auf das Herz aus. Eine Studie zeigt, dass **Apremilast und IL-17-Hemmer das Risiko für schwere Herz-Kreislauf-Ereignisse senken können**[1][3][4]. Das bedeutet, mit diesen Wirkstoffen passieren seltener Dinge wie Herzinfarkt oder Schlaganfall. Im Vergleich dazu gibt es bei **Ciclosporin ein höheres Risiko für solche Ereignisse**[1][3][4]. Die Forscher vergleichen die Medikamente dazu mit Methotrexat, das oft als Standard gilt. Das Wissen hilft, die Therapie besser auf persönliche Risiken abzustimmen. Trotzdem bleibt wichtig, dass der Arzt gemeinsam mit euch die Risiken und Vorteile abwägt, denn bei jedem wirkt die Behandlung anders. Originaltitel: emJournal of the European Academy of Dermatology and Venereology/em | Wiley Online Library Link zur Quelle
  10. Wer viel Salz isst, hat ein höheres Risiko für Psoriasis. Das zeigt eine große Studie aus den USA und Großbritannien. Für jedes Gramm Salz, das man zusätzlich isst, steigt das Risiko um etwa 18 Prozent[1][2][5]. Frauen sind besonders betroffen: Bei ihnen ist das Risiko sogar um 27 Prozent höher, wenn sie mehr Salz essen[2]. Auch wer schon Bluthochdruck, Diabetes oder Nierenprobleme hat, bekommt mit viel Salz öfter Psoriasis[2]. Die Studien gelten als sehr zuverlässig, da die Daten von Hunderttausenden Menschen ausgewertet wurden und das Ergebnis in verschiedenen Ländern gleich war[4][5]. Die Forscher sagen, dass zu viel Salz die Entzündungen im Körper verstärkt. Wer genetisch vorbelastet ist, reagiert deshalb besonders empfindlich[3]. Wenn du Psoriasis hast, lohnt es sich, auf Salz zu achten. Weniger Salz kann dein Risiko senken und ist auch für dein Herz gesund. Originaltitel: emJournal of the European Academy of Dermatology and Venereology/em | Wiley Online Library Link zur Quelle
  11. Eine ausgewogene Ernährung kann bei rheumatischen Erkrankungen wie Psoriasis-Arthritis eine wichtige Rolle spielen. Viele Forscher sehen bestimmte Nahrungsbestandteile als hilfreich an. Dazu gehören zum Beispiel **Omega-3-Fettsäuren**, Ballaststoffe, **Polyphenole** und **Vitamine mit antioxidativer Wirkung**[1][3]. Besonders die **Mittelmeerdiät** mit viel Gemüse, Obst, Vollkorn und pflanzlichen Fetten gilt als günstig. Sie kann die Entzündung im Körper bremsen und den Verlauf der Erkrankung positiv beeinflussen[1][2][3]. Auch das Darmmikrobiom, also die Zusammensetzung der Bakterien im Darm, profitiert von einer gesunden Ernährung. Das kann das Immunsystem stärken und Entzündungen mindern[1][3]. Weniger gut sind dagegen viele tierische Fette, zu viel Zucker und Fertigprodukte. Sie können Entzündungen im Körper anheizen[2][4]. Wer seine Ernährung umstellt, kann so Beschwerden lindern und die Lebensqualität verbessern – am besten natürlich immer mit Unterstützung durch den Arzt oder die Ärztin[1][3]. Originaltitel: The Role of Diet in Modulating Inflammation and Oxidative Stress in Rheumatoid Arthritis, Ankylosing Spondylitis, and Psoriatic Arthritis - PubMed Link zur Quelle
  12. Viele junge Menschen mit Schuppenflechte oder Psoriasis-Arthritis bekommen Medikamente, die das Immunsystem beeinflussen[4]. Wenn sie Kinder bekommen wollen, ist besondere Vorsicht bei der Therapie wichtig. Dabei kommt es vor allem auf ein gutes Gespräch mit dem Arzt oder der Ärztin an. Eine Umfrage in Deutschland hat gezeigt: Nur etwa die Hälfte der Betroffenen wurde ausreichend über was Kinderwunsch und die Therapie bedeutet informiert. Die meisten hörten das auch erst von ihrem Hautarzt. Viele suchten selbst im Internet oder in Medien nach Infos, weil sie nicht genug Hilfe bekamen. Die Studie zeigt: Wer ein Kind möchte, sollte früh mit dem Arzt reden. Ärzte sollten das Thema Familienplanung immer direkt ansprechen, damit alle gemeinsam eine sichere Entscheidung treffen können[4]. Originaltitel: Communication and Therapy Planning for Patients of Reproductive Age Under Immunomodulatory Treatments for Psoriasis or Psoriatic Arthritis-Survey of the German National Psoriasis Registry PsoBest - PubMed Link zur Quelle
  13. Forscher haben geprüft, wie **Alkohol und Psoriasis** zusammenhängen, indem sie analysiert haben, wie oft Leute in Schweden im Internet nach diesen Themen suchen[2]. Sie fanden dabei Überraschendes: In Zeiten, in denen viele Menschen nach Alkohol suchen, gibt es weniger Suchanfragen zu Psoriasis. Es könnte sein, dass Betroffene während Partys oder Festen ihre Krankheit mal vergessen oder sich weniger um die Pflege kümmern[2]. Vielleicht beeinflussen auch das Wetter oder weniger Sonnenlicht im Winter beides: mehr Psoriasis und mehr Lust auf Alkohol[2]. Wichtig bleibt: **Starker Alkoholkonsum kann die Schuppenflechte verschlimmern**. Wer Psoriasis hat, tut sich also keinen Gefallen, wenn er regelmäßig viel trinkt[1][3]. Originaltitel: Association Between Alcohol Consumption and Psoriasis: Exploratory Analysis of Crowdsourced Web Search Data in Sweden - PubMed Link zur Quelle
  14. Das Journal of the European Academy of Dermatology and Venereology (kurz JEADV) veröffentlicht spannende und verständliche Artikel rund um Hautkrankheiten wie Psoriasis[1][4]. Die Zeitschrift bringt jeden Monat neue Forschungsergebnisse, die für Ärztinnen und Ärzte genauso interessant sind wie für Menschen, die mehr über Haut- und Geschlechtskrankheiten wissen wollen[4][5]. Hier erscheinen zum Beispiel aktuelle Leitlinien zur Behandlung oder Tipps, wie man den Alltag mit Hauterkrankungen besser meistert[4]. Auch werden neue Medikamente vorgestellt oder erklärt, wie bestimmte Therapien wirken[4]. Die Zeitschrift ist so angesehen, dass viele Fachleute auf sie vertrauen, wenn es um moderne Hautmedizin geht[1][4]. Originaltitel: emJournal of the European Academy of Dermatology and Venereology/em | Wiley Online Library Link zur Quelle
  15. Das Journal of the European Academy of Dermatology and Venereology, kurz JEADV, ist eine der wichtigsten Fachzeitschriften für Haut- und Geschlechtskrankheiten in Europa. Hier erscheinen monatlich aktuelle wissenschaftliche Artikel und praxisnahe Beiträge, zum Beispiel zu neuen Therapien oder zu Ursachen von Hautkrankheiten wie Psoriasis[2][3]. Die Zeitschrift richtet sich vor allem an Hautärztinnen und Hautärzte, aber auch Betroffene können hier verständliche Infos finden. Zum Beispiel werden europäische Leitlinien vorgestellt, die direkt den Alltag von Menschen mit Psoriasis verbessern können[2]. Das JEADV hat einen sehr guten Ruf, was man am hohen Impact Faktor erkennt. Für alle, die über Forschung und Behandlung von Hautkrankheiten auf dem neuesten Stand bleiben wollen, ist es eine wichtige Infoquelle[3]. Originaltitel: emJournal of the European Academy of Dermatology and Venereology/em | Wiley Online Library Link zur Quelle
  16. Das Journal of the European Academy of Dermatology and Venereology, kurz JEADV, ist eine der wichtigsten internationalen Fachzeitschriften für Hautkrankheiten und Geschlechtskrankheiten[2][3]. Hier erscheinen jeden Monat neue Fachartikel, die sich zum Beispiel mit der Behandlung oder Erforschung von Psoriasis beschäftigen[2]. Die Zeitschrift richtet sich vor allem an Hautärztinnen und Hautärzte und an Forschende[2][3]. Aber auch wer sich einfach schlau machen will, findet hier Wissen, das dabei hilft, den Alltag mit Hautkrankheiten besser zu meistern[2]. In JEADV werden auch die offiziellen europäischen Leitlinien zur Behandlung von Hautkrankheiten veröffentlicht[2]. Alle Beiträge werden vor der Veröffentlichung auf Herz und Nieren geprüft, damit sie zuverlässig sind[3]. Originaltitel: emJournal of the European Academy of Dermatology and Venereology/em | Wiley Online Library Link zur Quelle
  17. **Risankizumab hilft Menschen mit Psoriasis-Arthritis bei vielen Beschwerden**. Die Wirkung hält über zwei Jahre an, dabei verbessert sich nicht nur die Zahl geschwollener und schmerzender Gelenke, sondern auch Beschwerden wie Sehnenansatz-Entzündungen, dicke Finger oder Zehen, Haut- und Nagelprobleme und Beschwerden an der Wirbelsäule[1][2][3]. Mehr als 80 % der Teilnehmenden haben die Behandlung bis zum Ende durchgeführt. Fast die Hälfte der Patienten hatte danach eine niedrige Krankheitsaktivität, und über 60 % gaben weniger Schmerzen an[1]. Probleme wie Darmentzündungen oder Augenentzündungen kamen selten neu dazu oder wurden stärker[1]. Risankizumab zeigt also eine stabile und breite Verbesserung über alle wichtigen Bereiche der Krankheit. Originaltitel: Efficacy of risankizumab across GRAPPA domains in psoriatic arthritis: a pooled analysis of patients from the phase 3 KEEPsAKE 1 and 2 studies. Link zur Quelle
  18. Etwa 2 % der Menschen weltweit leben mit Psoriasis, einer chronischen Hautkrankheit, die oft schwer zu behandeln ist. Viele Betroffene probieren neben klassischen Therapien auch pflanzliche Mittel aus. Studien zeigen, dass manche Kräuter helfen können: Besonders **Mahonia aquifolium** und **Indigo naturalis** haben in Untersuchungen einen positiven Effekt gezeigt, sie können die Beschwerden verringern[2]. Andere Pflanzen wie **Aloe vera**, **Johanniskraut** oder **Kurkuma** zeigen dagegen eher gemischte Ergebnisse[2]. Wichtig ist: Noch gibt es nicht genug Daten, um alle pflanzlichen Mittel wirklich beurteilen zu können[2]. Fachleute raten, neue Therapien immer mit der Ärztin oder dem Arzt abzusprechen und sich gut beraten zu lassen[2]. Originaltitel: Herbal medicine for treating psoriasis: A systematic review Link zur Quelle
  19. Menschen mit Psoriasis-Arthritis (PsA) bekommen häufiger ein **metabolisches Syndrom** (MetS) als Menschen in der Allgemeinbevölkerung, mit Schuppenflechte allein oder mit anderen entzündlichen Gelenkerkrankungen wie Rheumatoider Arthritis[1][3][5]. Das metabolische Syndrom bedeutet, dass mehrere Risikofaktoren wie Übergewicht, Bluthochdruck, hohe Blutfette und zu hoher Blutzucker zusammen auftreten. Bei etwa einem Viertel bis über der Hälfte der Menschen mit PsA liegt das MetS vor, in der Allgemeinbevölkerung sind es nur etwa 15 bis 24 Prozent[1]. Wer eine PsA hat, sollte darauf achten, regelmäßig auf MetS untersucht zu werden. Das senkt das Risiko für Herz-Kreislauf-Krankheiten, die bei PsA ebenfalls deutlich häufiger vorkommen[1]. Auch Übergewicht und hohe Blutfette können die Entwicklung von PsA begünstigen[1]. Das zeigt: Es lohnt sich, auf den eigenen Lebensstil zu achten und die wichtigsten Werte im Auge zu behalten. Originaltitel: Prevalence of metabolic syndrome and its components in psoriatic arthritis compared with general population, cutaneous psoriasis, and other inflammatory arthropathies: a meta-analysis - PubMed Link zur Quelle
  20. **Schwefel wird in der Hautmedizin schon lange genutzt, weil er gegen viele Keime hilft und das Immunsystem beeinflusst[1].** Mit Schwefel kann man verschiedene Hautkrankheiten behandeln. Dazu zählen zum Beispiel Psoriasis, Ekzeme, Akne und Rosazea[1][3][5]. Schwefel stoppt das Wachstum von Pilzen und Bakterien, wirkt entzündungshemmend und hilft, abgestorbene Hautzellen zu entfernen[3][4][5]. So kann er Rötungen und Juckreiz lindern und sorgt dafür, dass die Haut wieder glatter wird[2][3]. In Cremes wirkt Schwefel oft besser als manche Kortisoncremes bei trockener und juckender Haut[2]. Die Anwendung ist sicher, Nebenwirkungen treten nur selten auf und sind meistens nur leicht[4][5]. Schwefelprodukte gibt es als Cremes, Lotionen oder Waschlösungen. Man kann sie allein oder zusammen mit anderen Wirkstoffen wie Natriumsulfacetamid verwenden[4]. Trotzdem fehlt noch Forschung zu den genauen Wirkmechanismen und wie Schwefel bei Hautkrankheiten am besten eingesetzt wird[1]. Originaltitel: Sulfur and Its Derivatives in Dermatology: Insights Into Therapeutic Applications—A Narrative Review Link zur Quelle
  21. Forschende haben untersucht, wie sich **zeitlich eingeschränktes Essen (Time-Restricted Eating, TRE)** auf Menschen mit **Psoriasis** auswirkt, ohne dass sie dabei abnehmen müssen. Beim TRE isst man zum Beispiel nur sechs Stunden am Tag, die restlichen 18 Stunden fastet man[1][2]. In der Studie haben zehn Männer mit Psoriasis und zehn gesunde Männer drei Tage lang nach dem TRE-Plan gelebt[2]. Dabei wurden unter anderem das Immunsystem, der Stoffwechsel und der Blutzucker vor und nach den drei Tagen untersucht. Die Teilnehmenden mit Psoriasis hatten eine stabile Form der Krankheit und wurden nur mit äußerlichen Cremes behandelt. Die eigentlichen Ergebnisse werden noch ausgewertet, aber das Ziel ist, herauszufinden, wie TRE direkt auf das Immunsystem und den Stoffwechsel wirkt[1][2]. Dabei könnte TRE eine neue Möglichkeit sein, die Entzündungen bei Psoriasis zu beeinflussen, unabhängig vom Körpergewicht. Originaltitel: Effects of Acute Time-Restricted Eating on Inflammation in Individuals With Psoriasis: Protocol for a Case-Control, Prospective Study Link zur Quelle
  22. Etwa 16 Prozent der Menschen mit Psoriasis-Arthritis sprechen besonders gut auf moderne Therapien an: Sie werden „Super-Responder“ genannt[4][5]. Super-Responder erreichen schon innerhalb von sechs Monaten nach Beginn einer modernen (biologischen oder gezielt synthetischen) Behandlung eine sehr niedrige Krankheitsaktivität und halten diesen guten Zustand mindestens zwei Jahre[4][5]. Die Studie zeigt: Super-Responder sind häufiger Männer, haben zu Beginn der Behandlung weniger Schmerzen und schätzen den eigenen Gesundheitszustand weniger schlecht ein als andere. Sie haben oft nur wenig Zeit zwischen der Diagnose Schuppenflechte und der Diagnose Psoriasis-Arthritis verstreichen lassen. Außerdem nutzen sie häufiger Medikamente aus der Gruppe der IL-17-Hemmer und haben keine Herz-Kreislauf- oder Stoffwechselkrankheiten wie Diabetes. Das Super-Responder-Konzept ist spannend, aber man sollte es mit Vorsicht betrachten. Fachleute sagen: Es braucht weitere Studien, bevor man zum Beispiel Therapien frühzeitig reduzieren kann[4][5]. Originaltitel: Characterization of Super-Responder Profile in Patients with Psoriatic Arthritis Treated with b/tsDMARDs: A Retrospective Study of a Longitudinal Cohort - Rheumatology and Therapy Link zur Quelle
  23. Plaque psoriasis is an immune-mediated chronic recurrent skin disease. In recent years, 308 nm excimer laser (308 nm EL) and topical tacrolimus have been widely used to treat psoriasis. The purpose of this study was to evaluate the efficacy of 308 nm EL irradiation combined with 0.1% tacrolimus ointment in the treatment of plaque psoriasis. This study was a retrospective observational study involving 100 patients with plaque psoriasis, divided into two groups: the control group (50 cases) was treated with 0.1% tacrolimus ointment; the observation group (50 cases) was treated with 308 nm EL and 0.1% tacrolimus ointment. After eight weeks of treatment, the psoriasis area and severity index (PASI) of the two groups were compared, and the occurrence of adverse reactions during treatment was recorded. Before treatment, there was no significant difference in PASI scores between the two groups (p > 0.05). However, the PASI scores of the two groups were significantly lower after treatment than before treatment, and the PASI scores of the observation group after treatment were lower than those of the control group (p < 0.05). No serious adverse reactions occurred in either group. 308 nm EL irradiation combined with 0.1% tacrolimus ointment could be considered a safe and effective method for the treatment of plaque psoriasis, which can significantly reduce the PASI score and is more effective than the use of 0.1% tacrolimus ointment alone, and it is expected to be popularized in the clinic.Weiterlesen
  24. Psoriatic arthritis (PsA) is a chronic inflammatory arthritis involving axial and peripheral joints and tendons that affects a subset of patients with psoriasis (PsO). PsA can be a debilitating disease and warrants prompt rheumatologic evaluation and management. The diagnosis of PsA can be challenging for the practising dermatologist as there is often an overlap in the symptoms of PsA and non-inflammatory musculoskeletal conditions such as osteoarthritis, tendonitis and myofascial pain. The primary aim of the study is to examine psoriasis patients seen at our tertiary institution's combined rheum-derm clinic for a concern for PsA, specifically examining the revised diagnosis and the joint symptom similarities to psoriatic arthritis. We performed a retrospective chart review of patients referred to the rheumatology-dermatology clinic (RDC) at our institution between November 2019 and March 2022. Our review included 242 patients, of which 34 (14%) were psoriasis patients specifically referred due to suspicion for PsA. Each patient underwent a comprehensive rheumatic evaluation, including history, physical examination, laboratory tests and imaging as needed. Fourteen (41.2%) of the 34 patients referred for suspected PsA were diagnosed with non-inflammatory musculoskeletal conditions, primarily mechanical joint pain. Stiffness and/or swelling were significantly more common among patients with confirmed PsA. These findings underscore the importance of thorough evaluation of musculoskeletal symptoms, particularly stiffness and swelling, in patients with psoriasis. Improving education on distinguishing non-inflammatory musculoskeletal conditions may enhance diagnostic accuracy and optimise referral practices.Weiterlesen
  25. Emerging evidence indicates that omega-3 fatty acids from fish oil may serve as beneficial dietary supplements for psoriasis management. Clinical observations demonstrate a significant association between psoriasis improvement and increased docosahexaenoic acid (DHA) levels. However, the causal relationship between fatty acids and psoriasis risk requires further investigation. Using summary-level genome-wide association study (GWAS) data, we applied univariable (UVMR), reverse, and multivariable (MVMR) Mendelian randomization analyses to assess causal effects of multiple fatty acids-including polyunsaturated (PUFA), saturated (SFA), monounsaturated (MUFA), omega-3/6 fatty acids, DHA, eicosapentaenoate (EPA) and docosapentaenoate (DPA)-on psoriasis risk. The analysis revealed that higher circulating levels of omega-3 fatty acids were significantly associated with a reduced risk of psoriasis development (UVMR: OR = 0.900, p = 0.022; MVMR: OR = 0.862, p = 0.007). Sensitivity analyses supported the robustness of this causal relationship, with consistent effects across multiple MR methods. Notably, DHA (UVMR: OR = 0.788, p = 0.006; MVMR: OR = 0.856, p = 0.021) drove this inverse association, while EPA and DPA showed marginal contributions. This study provides valuable insights for targeted nutritional strategies to prevent and manage psoriasis, but further validation is needed.Weiterlesen

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